Rostfarbener Weber
Plocepasser donaldsoni
45. Ein großer und auffällig gezeichneter Webervogel. Es gibt eine dunkle Kappe über einer blassen Wange und Kehle, die durch einen schwarzen Bartstreif getrennt sind. Der leuchtend weiße Bürzel ist im Flug unverwechselbar. Lokal in trockener Dornensavanne und Dornengestrüpp zu finden. Etwas ähnlich dem Weißbrauen-Sperlingsweber, aber leicht durch das unterschiedliche Kopfmuster und die gestreifte statt reinweiße Unterseite zu trennen. Der Gesang ist ein schnelles Durcheinander von Pfiffen und kratzenden Noten.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Plocepasser donaldsoni
- Autorität
- Sharpe, 1895
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Webersperlinge (Ploceidae)
- Gattung
- Plocepasser
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Schwarzschnabel-Kuckuckstaube
Macropygia nigrirostris
38. Eine kleine, meist braune Taube mit langem Schwanz und kurzem, kräftigem schwarzem Schnabel. Der stark gebänderte Schwanz und Bürzel sind diagnostisch. Sie ist von Meereshöhe bis 2600 Meter Höhe zu finden, gewöhnlich einzeln oder paarweise am Waldrand, obwohl Gruppen von bis zu 20 Vögeln manchmal beim Fressen an fruchttragenden Bäumen beobachtet werden können. Sehr ähnlich sowohl der Braunen Kuckuckstaube in Neuguinea als auch der MacKinlays Kuckuckstaube auf den Salomonen. Das Männchen der Braunen Kuckuckstaube unterscheidet sich durch seine größere Größe mit einem gräulichen Kopf und einem schillernden grünen Nackenfleck; das Weibchen hat dicke schwarze Unterschwanz-Halbmonde. Die MacKinlays Kuckuckstaube hat eine ähnliche Größe, ist aber am Körper heller lohfarben, was einen Kontrast zu den dunkleren kastanienbraunen Flügeln bildet, während die Schwarzschnabel-Kuckuckstaube gleichmäßig rotbraun ist. Sie unterscheidet sich von beiden Arten auch durch ihren gebänderten Oberschwanz und Bürzel. Sie ist häufig stimmfreudig und am häufigsten hört man sie eine schnelle Serie von etwa zwölf „woi“-Noten von sich geben.

Weihnachtsinsel-Kuckuckskauz
Ninox natalis
1. Kleines, unverwechselbares Käuzchen mit ausgedehnter kastanienbrauner Bänderung. Bevorzugt erhaltenen Primärregenwald, kann aber manchmal auch in Sekundärwäldern gefunden werden; bei der Jagd kann es an Straßenrändern durch geeignete Lebensräume angetroffen werden. Die einzige ansässige Eule auf der Insel; das wandernde Nord-Buscheule ist ein Wintergast auf der Insel und ist deutlich größer und insgesamt viel dunkler, mit einem ganz braunen Kopf und braun gestreiften weißen Unterseiten. Die vorliegende Art gibt ein seltsames, verzerrt klingendes „qwr-qwerk“ von sich. Bettelnde Jungvögel geben einen schrillen Triller von sich. Leider hat die Art, wie viele andere Weihnachtsinsel-Arten, Rückgänge erlitten, die auf die eingeführte Gelbe Spinnerameise zurückzuführen sind, welche dazu geführt hat, dass die Eule aus Teilen ihres Verbreitungsgebiets verschwunden ist.

Rotbauch-Schönbürzel
Lagonosticta senegala
21. Die Kombination aus rotem Schnabel, gelb-grünem Augenring und braunem (nicht schwarzem) Unterschwanz sind charakteristisch für diesen Amarant. Das Männchen hat ein rosa Gesicht, Scheitel und Unterseiten, während das Weibchen meist braun ist mit einem kleinen rosa Fleck zwischen Auge und Schnabel und einem rosa Oberschwanz. Paare und kleine Schwärme sind in einer Vielzahl von grasbewachsenen Savannenhabitaten und in Kulturland ansässig, wo sie am Boden nach Samen suchen und bei Störung in Bäume fliegen. Die Art kann sich gemischten Schwärmen anschließen und trinkt oder badet oft. Sie gibt einen melodischen „swee-tee-eeer“-Gesang und einen spuckenden, blechernen „prrrrrt“-Ruf von sich. Der Bindenamarant ist dem Rotbauchamarant sehr ähnlich, hat aber einen braunen (nicht rötlichen) Scheitel; der Braunbürzelamarant hat einen braunen Bürzel.
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