Stirnband-Ufertyrann
Silvicultrix frontalis
Kleiner Fliegenschnäpper, gefunden in den Anden vom nördlichen Kolumbien bis Bolivien. Oberseits braun und unterseits grau. Der sehr auffällige Überaugenstreif ist größtenteils weiß; vor dem Auge wird er gelb. In den östlichen Anden Kolumbiens ist der gesamte Überaugenstreif weiß. Nördliche Populationen haben schlicht bräunliche Flügel; Vögel von Zentralperu bis Bolivien, manchmal als Kalinowski-Tyrann abgetrennt, zeigen auffällige zimtfarbene Flügelbinden. Einzelne oder Paare finden sich im Unterwuchs und in mittleren Schichten des oberen subtropischen und gemäßigten Waldes und Busches von etwa 2.600 bis 3.800 m, gewöhnlich getrennt von gemischten Artenverbänden.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Silvicultrix frontalis
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Tyrannidae
- Gattung
- Silvicultrix
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Rotbrustsittich
Psittacula alexandri
Dunkelbärtiger Sittich der Tieflandwälder und Waldränder; in seinem eingeführten Verbreitungsgebiet auch in Gärten und Parks zu finden. Beide Geschlechter sind leuchtend grün mit lachsfarbenen Brüsten, graublauen Köpfen und einem schwarzen Bartstreif. Männchen haben einen leuchtend roten Oberschnabel, während die Schnäbel der Weibchen ganz schwarz sind. Gewöhnlich schnell überfliegend zu sehen, dabei hohe, reibende Schreie von sich gebend.

Schwarzscheitel-Kreischeule
Megascops atricapilla
Mittelgroße Kreischeule mit schwarz gerändertem Gesichtsschleier, dunklem Scheitel und kleinen, aber auffälligen Federohren. Drei Morphen sind im Gefieder recht variabel, aber die braune Morphe hat dunkle Augen und die rostbraunen und grauen Morphen haben gelbe Augen. Sehr ähnlich dem Langohrkäuzchen, aber größer. Findet sich in feuchten Tieflandwäldern und an Waldrändern, bevorzugt Gebiete mit dichtem Unterholz.

Tukangbesi-Nektarvogel
Cinnyris infrenatus
Winziger und aktiver Nektarvogel von Waldrändern und offenen Wäldern. Endemisch auf dem Tukangbesi-Archipel, vor Südost-Sulawesi. Männchen ist oberseits dunkel olivgrau, mit irisierendem blau-schwarzem Kehlfleck und gelbem Bauch. Weibchen ist oberseits bräunlich und unterseits gelb, mit einem schlanken gelben Überaugenstreif. Bei beiden Geschlechtern fallen die weißen Schwanzaußenkanten auf, die im Flug aufgefächert werden. Gibt einen hochfrequenten rasselnden Triller sowie hochfrequentes Quietschen von sich. Früher mit anderen, eng verwandten Arten unter dem Namen „Olivrücken-Nektarvogel“ zusammengefasst.
Beginnen Sie Ihre Vogelbeobachtungsreise
Bestimmen Sie Vögel unterwegs und nutzen Sie den Feldführer bei Ihrer nächsten Beobachtung.