Sunda-Minivet
Pericrocotus miniatus
Ein hell gefärbter und langschwänziger Bewohner von Vorgebirgs- und Bergwäldern auf Java und Sumatra (1200-2700 Meter). Er ist sozial und oft in großen Schwärmen im Kronendach des Waldes unterwegs. Das Männchen ist anderen Männchen von Menigvögeln sehr ähnlich; beachte das ausgedehnte und zusammenhängende rote Flügelfeld, die tiefere rote Färbung und die durchgehend tiefschwarze Kehle ohne Grauanteil. Das Weibchen ist viel charakteristischer, mit ihrem erdbeerroten Rücken und Gesicht. Er gibt einen harten, metallischen Triller und ein hohes, gepfiffenes „tserrri“ von sich, beide mit einer deutlich metallischen Qualität.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Pericrocotus miniatus
- Autorität
- (Temminck, 1822)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Gimpel (Campephagidae)
- Gattung
- Gimpelwürger
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Andere Vögel

Orpheusgrasmücke
Curruca hortensis
Großer Grasmücke mit dunklem Kopf, der mit weißer Kehle kontrastiert. Helles Auge bei Erwachsenen. Vom Östlichen Orpheusspötter durch seinen brauneren (nicht grauen) Rücken und den schlichten gelbbraunen (nicht gefleckten) Unterschwanz zu unterscheiden. Brütet in Laubwäldern und hohem Buschland, Obstgärten, verlassenen Gärten und Flussauen. Verbringt die Nichtbrutzeit in trockenen, offenen Lebensräumen mit spärlichen Bäumen und buschiger Vegetation. Der Gesang ist einfach und ganz anders als der des Östlichen: „Turu turu turu turu.... liru liru turu.“ Der Ruf ist ein klickendes „teck.“

Schwatzender Mückenzaunkönig
Ramphocaenus sticturus
Sehr kleiner Vogel des feuchten Tropenwaldes und Waldrandes. Bevorzugt Lianengewirr in mittleren bis oberen Ebenen, wo er sich aktiv bewegt, den Schwanz aufgestellt hält und ihn von Seite zu Seite schlenkert. Das Aussehen ist markant, mit falbfarbenem Gesicht, sehr langem, dünnem Schnabel und ziemlich langem Schwanz mit weißen Spitzen. Ähnlich dem Langschnabel-Mückenläufer, hat aber drei weiße Flecken auf den äußeren Schwanzfedern und einen langsameren, manchmal mehrteiligen plappernden Gesang. Leicht zu übersehen, aber stimmfreudig.

Schwarzweiße Tangare
Lamprospiza melanoleuca
34. Geselliger, schwarz-weißer Vogel des Regenwald-Blätterdachs. Die Kombination aus geschecktem Gefieder und rotem Schnabel ist diagnostisch. Immer in den obersten Schichten des hohen Regenwaldes in Gruppen von 4–10 Individuen zu sehen, die lärmend durch das Blätterdach streifen und von einem Überhälter zum nächsten wechseln. Sitzt oft auf kahlen Ästen, bleibt aber selten lange an einem Ort. Sucht gezielt Nahrung, hüpft entlang der Äste und nimmt sowohl Insekten als auch Früchte. Vergesellschaftet sich oft mit anderen Arten, bleibt aber tendenziell am Rande gemischter Baumkronenschwärme, fliegt manchmal weite Strecken weg und kehrt zurück. Öfter gehört als gesehen; die Rufe umfassen eine Mischung aus verschliffenen und musikalischen Doppelnoten. Die Rufe sind scharf, weit tragend und nach dem Erlernen unverwechselbar.
Beginnen Sie Ihre Vogelbeobachtungsreise
Bestimmen Sie Vögel unterwegs und nutzen Sie den Feldführer bei Ihrer nächsten Beobachtung.