Rostbauchmeise

Melaniparus rufiventris

24. Eine Schwarzscheitelmeise mit weißen Rändern an den Flügelfedern. Geografisch variabel: hell-ockerfarben am Bauch mit braunem Auge im östlichen Teil des Verbreitungsgebiets und kräftig rostbraun mit gelbem Auge im westlichen Teil des Verbreitungsgebiets. Sie kommt in geringer Dichte in Laubwäldern vor, hauptsächlich in Miombo, lokal aber auch in Mopane- und Sambesi-Teak-Wäldern. Die Lautäußerungen sind klassische kratzende Meisenrufe und klare, hochfrequente Auf-und-Ab-Serien.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Melaniparus rufiventris
Ordnung
Passeriformes
Familie
Meisen (Paridae)
Gattung
Melaniparus

Fotos

Vogelrufe

Andere Vögel

Rotstirn-Ameisenpicker

Rotstirn-Ameisenpicker

Parmoptila rubrifrons

Ein kleiner, schlankschnäbeliger, grasmückenartiger Prachtfink mit rosabraunen Beinen und unterschiedlich aussehenden Geschlechtern: Das Männchen hat eine rote Stirn, matte braune Oberseiten, leichte Schuppung im Gesicht und rostbraun-kastanienbraune Unterseiten, während das Weibchen helle Unterseiten mit verstreuten dunklen Winkeln, meist braune Oberseiten und einen weiß gesprenkelten Kopf hat. Paare und kleine Gruppen suchen Nahrung allein oder in gemischten Artenverbänden, im Unterwuchs und in den mittleren Schichten von Primär- und Sumpfwäldern, oft in Wassernähe. Frisst Insekten, mit einer Vorliebe für Ameisen. Der Ruf ist ein hochfrequentes, abfallendes „peeeee“.

Halsband-Waldsänger

Halsband-Waldsänger

Myioborus torquatus

Kleiner, aktiver Laubsänger mit charakteristischem gelbem Gesicht, dunklem Kragen und orangem Scheitel. Zeigt beim Insektenfang auffällig weiße äußere Schwanzfedern. Kommt in Bergwäldern und an Waldrändern vor, oft paarweise. Folgt gemischten Futtergesellschaften und bewegt sich oft schnell durch die mittleren Baumschichten. Die Geschlechter sind gleich gefärbt.

Spitzschwanzibis

Spitzschwanzibis

Cercibis oxycerca

Ein mittelgroßer Watvogel, meist schwarz mit rotem Schnabel und Beinen. Eine relativ lange Schwanzprojektion verleiht ihm ein langgestrecktes Aussehen, das durch seine kurzen Beine verstärkt wird. Aus nächster Nähe fallen die nackte rote Kehle und die Orbitalhaut auf. Kommt in offenen Feuchtgebieten und saisonal überfluteten Savannen vor, gewöhnlich in Paaren oder kleinen Gruppen, sucht im Schlamm, flachen Wasser oder weichem Boden nach Wirbellosen und Fischen. Ungewöhnlicher, weittragender Ruf ist eine einzelne, hornähnliche Note, oft im Duett von Paaren gegeben, wobei eine höher gestimmt ist als die andere; der Gesamteffekt ähnelt dem I-A-Ruf eines Esels. Größer und langschwänziger als der Nacktgesichtibis, viel stimmfreudiger und tritt nicht in großen Gruppen auf.

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