Tocuyo-Sperling

Arremonops tocuyensis

Ein großer Sperling mit auffälligen schwarzen Streifen auf grauem Kopf, olivbrauner Oberseite und weißlicher Unterseite mit gelbbraunem Graustich. Überaugenstreif weißlich, Gesicht und mittlerer Scheitelstreif meist blasser. Geschlechter ähnlich. Selten bis lokal häufig in Buschland und an Waldrändern in sehr trockenen Gebieten. Schwer zu sehen, oft paarweise in dichter Vegetation nach Nahrung suchend. Der Ruf ist ein sehr hoher Pfiff. Sehr ähnlich dem Schwarzstreifensperling, der einen gräulicheren Überaugenstreif hat und insgesamt etwas dunkler ist, sowie normalerweise feuchtere Lebensräume bewohnt als der Tocuyo-Sperling. Nur im nordöstlichen Kolumbien und nordwestlichen Venezuela zu finden.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Arremonops tocuyensis
Autorität
Todd, 1912
Ordnung
Passeriformes
Familie
Passerellidae
Gattung
Arremonops

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
stable

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Silbervogel

Silbervogel

Empidornis semipartitus

Ein schöner, charakteristischer und schlicht gezeichneter Fliegenschnäpper mit silbergrauer Oberseite und orangefarbener Unterseite. Jungvögel sind beige-grau, ohne Orange, und mit komplexen wellenförmigen Markierungen bedeckt. Findet sich in ziemlich feuchter Dornsavanne, Waldland und Kulturland. Sitzt auffällig auf offenen Ästen und anderen exponierten Sitzwarten. Der Gesang ist eine schwatzhafte Mischung aus hochfrequenten Quietschlauten und Pfiffen, die an den Gesang eines Elsterrötels erinnert.

Andenkiebitz

Andenkiebitz

Vanellus resplendens

Großer, auffällig gemusterter Watvogel der Hochandenmoore, Feuchtgebiete und Seeufer; kommt auch in grasbewachsenen Weiden im nördlichen Teil seines Verbreitungsgebiets vor. Gewöhnlich paarweise oder in lockeren Schwärmen, Nahrungssuchend mit der typischen Stop-and-Go-Bewegung von Regenpfeifern. Geringe oder keine Überlappung des Verbreitungsgebiets mit dem Südlichen Kiebitz (Southern Lapwing) des Tieflands und Vorgebirges. Beachten Sie den taubengrauen Kopf und die Brust (keine Haube) sowie den rosa Schnabel und die Beine (matter bei Jungvögeln). Im Flug zeigt er ein auffälliges schwarz-weißes Muster auf Flügeln und Schwanz. Oft laut, besonders wenn aufgescheucht.

Ultramarinbischof

Ultramarinbischof

Cyanoloxia brissonii

Atemberaubender dunkelblauer Vogel mit einem riesigen Schnabel. Das Männchen ist meist tief kobaltblau mit helleren Akzenten an Schulter und Überaugenstreif und einem dunkleren Fleck um das Auge. Das Weibchen ist insgesamt satt rotbraun. Einzeln oder paarweise in buschigen Waldlebensräumen anzutreffen, oft in Wassernähe. Kann heimlich sein und bevorzugt die Nahrungssuche in dichten Dickichten. Kommt hauptsächlich im südöstlichen Südamerika vor, mit disjunkten Populationen in Venezuela und Kolumbien. Vergleichbar mit dem Blauschwarzen Kernbeißer, dessen Verbreitungsgebiet sich kaum überschneidet und der typischerweise in dichteren Wäldern zu finden ist.

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