Hainanblaustern

Cyornis hainanus

Ein kleiner Fliegenschnäpper, der in der mittleren Baumschicht von bewaldeten und Bambuswäldern in Tiefland- und Hügelregionen gefunden wird. In weiten Teilen des Verbreitungsgebiets ist das Männchen schillernd saphirblau mit einem schmutzig-weißen Bauch; das Fehlen anderer Markierungen oder warmer Färbung unterscheidet ihn von anderen Fliegenschnäppern. In westlichen Teilen des Verbreitungsgebiets (früher als Unterart des Blaukehl-Fliegenschnäppers behandelt) haben Männchen eine orangefarbene obere Brust und eine „Kerbe“ in der ansonsten blauen unteren Kehle. Das Weibchen ist braun mit einer hellorangen Kehle und Brust. Schließt sich oft gemischten Schwärmen an. Der Gesang ist eine kurze, aber angenehme und generell abfallende hochfrequente Reihe, typischerweise Pfeif- und Trillerphrasen enthaltend. Der Ruf ist ein scharfes „tsik-tsik-tsik“, ähnlich dem Schnippen einer Schere.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Cyornis hainanus
Autorität
(Ogilvie-Grant, 1900)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
Gattung
Cyornis

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
declining

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Guayana-Mückenfänger

Guayana-Mückenfänger

Polioptila guianensis

Unauffälliger und selten gesehener Vogel des Regenwaldkronendachs. Klein und schlank mit langem Schwanz; meist dunkelgrau mit einem unterbrochenen weißen Augenring, weißem Bauch und weißen äußeren Schwanzfedern. Bewohnt das Kronendach hoher Wälder, besonders in Regionen mit sandigen Böden, und kommt auch in Wäldern geringerer Wuchshöhe auf weißem Sand vor. Gewöhnlich in Mischgesellschaften gesehen, während er aktiv in den äußeren Blättern Nahrung sucht, Insekten im Flug fängt und von Blättern sammelt, dabei den langen Schwanz wie andere Mückenfänger hin und her bewegt. Dünne und undeutliche Rufe werden leicht unter den Rufen anderer Arten in Schwärmen übersehen, aber die charakteristische Form, das aktive Verhalten und der lange Schwanz mit viel Weiß sollten die Identifizierung sichern. Unterscheidet sich vom Tropenmückenfänger durch das einheitlich graue Körpergefieder und das Fehlen einer schwarzen Kappe.

Bleifarben-Organist

Bleifarben-Organist

Euphonia plumbea

Ein kleiner, hauptsächlich grauer Fink mit gelbem Bauch und einem kontrastierenden hellbläulichen Schnabel. Eher selten und generell auf Buschland und höhere Sekundärwälder auf verwitterten, sandigen Böden beschränkt. Die Geschlechter sind ähnlich. Wie andere Euphonien ernährt er sich von Früchten, oft paarweise, manchmal legt er weite Strecken zwischen Nahrungsquellen zurück. Am häufigsten sitzt er auf hohen kahlen Ästen; kann gemischten Schwärmen folgen. Die Kombination aus hauptsächlich grauem Gefieder und dem Fehlen von Gelb an der Stirn unterscheidet diese Art von anderen Euphonien. Eine Lautäußerung ist ein Durcheinander von Noten, denen eine scharfe, modulierte Note vorausgeht; andere Laute ähneln denen anderer Euphonien.

Westlicher Grasmückentangare

Westlicher Grasmückentangare

Calyptophilus tertius

Eine langschwänzige, scheue, bodenbewohnende Art feuchter Laubwälder mit dichtem Unterwuchs, besonders in der Nähe von Bächen in Höhenlagen von 700 bis 2.000 Metern. Dunkelbraun, mit weißer Kehle, die in eine graubraune Brust und Bauch übergeht. Ernährt sich hauptsächlich in dicker Laubstreu. Ziemlich ähnlich dem Ost-Chat-Tangare (Eastern Chat-Tanager), der etwas kleiner ist und einen gelben Augenring hat. Der vollständige Gesang dieser Art ist ein lautes, gepfiffenes „tsew, tsee-ew, tsee-ew, tsu, tsu, tsu“ oder Variationen davon, wobei die letzten Noten schnell gegeben werden; oft in Fragmenten gesungen. Die Gesänge sind klarer gepfiffen als die des Ost-Chat-Tangare. Der Ruf ist ein „chep.“

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