Neugeorgischer Zwerg-Eisvogel
Ceyx collectoris
Ein kleiner purpur- und orangefarbener Eisvogel mit einem leuchtend wachsartigen orangefarbenen Schnabel, ingwerfarbener Unterseite, weißer Kehle und einem orangefarben getönten weißen Nackenfleck. In Waldhabitaten zu finden, nicht unbedingt in Wassernähe, toleriert Plantagen und degradierte Wälder. Kein anderer Zwergeisvogel teilt sein Verbreitungsgebiet. Unterscheidet sich vom Eisvogel durch kleinere Größe, dunklere purpurfarbene Oberseite und vollständig roten Schnabel. Der Ruf ist anscheinend fast identisch mit dem anderer melanesischer Zwergeisvögel: ein hohes, schwaches, sich wiederholendes Pfeifen, oft im Flug gegeben.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Ceyx collectoris
- Autorität
- Rothschild & Hartert, EJO, 1901
- Ordnung
- Coraciiformes
- Familie
- Alcedinidae
- Gattung
- Ceyx
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Andere Vögel

Kragenmanucode
Manucodia chalybatus
Ein großer Vogel des Vorgebirgs- und unteren Bergwaldes und Buschlands. Ganz schwarz mit rotem Auge, ziemlich langem Schnabel und Schwanz. Purpurblaues Irisieren an Flügeln und Schwanz und irisierende Schuppung an Brust und Rücken. Scheu, aber manchmal an fruchttragenden Bäumen gesehen. Sehr ähnlich dem Jobi-Manukode, aber der Runzelhals-Manukode wird gewöhnlich in höheren Lagen gefunden und hat eine charakteristische Beule auf dem Kopf. Der Trompeten-Manukode kommt koexistierend vor, ist aber kleiner und hat eine lose Federkrause um den Hals. Stimme: ein tiefes, kratzendes „raag!“ oder tiefes „oowak-oo!“. Rufnote ist ein tiefes „wak!“.

Nacktkopf-Ameisenvogel
Gymnocichla nudiceps
Seltener und eher scheuer Ameisenvogel des immergrünen Waldes, von Sekundärwuchs-Dickichten und überwucherten Plantagen in feuchten tropischen Tieflandgebieten. Gewöhnlich paarweise, am oder nahe am Boden, wo er oft Wanderameisen-Schwärme begleitet, um von den Ameisen aufgescheuchte Beute zu fangen. Das Männchen ist schwarz mit weißen Flügelbinden und leuchtend blauer nackter Haut auf dem Scheitel und um die Augen. Das Weibchen ist insgesamt rostbraun mit einem leuchtend blauen nackten Augenring.

Gelbschnabel-Riesenhonigfresser
Gymnomyza viridis
Ein sehr großer, kräftiger Honigfresser. Durchweg unscheinbar graugrün, mit gelblichen Flügeln und Schwanz sowie einem leuchtend gelben Schnabel und Augenring. Abhängig von primärem, altem Wald, hauptsächlich in den Tiefländern, aber seltener oberhalb von 600 Metern Höhe. Ähnlich dem Nördlichen Lappen-Honigfresser, aber viel größer und insgesamt gelber mit einem markanten hellgelben Schnabel. Vokalisiert nicht oft, aber der häufigste Ruf ist ein sehr, sehr lautes, klingendes, weittragendes „kee-too“.
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