Kleibervanga

Hypositta corallirostris

Kleiner blauer Vanga, der sich wie ein Baumläufer oder kleiner Specht verhält und sich durch Klettern an Baumstämmen ernährt. Das Männchen ist ganz blau, während das Weibchen am Rücken grünlich-blau ist; beide haben einen korallenfarbenen Schnabel. Ein Madagaskar-Endemit, der in östlichen Regenwäldern in niedrigen und mittleren Höhenlagen zu finden ist. Meist paarweise, die typischerweise Teil gemischter Schwärme anderer Vogelarten sind. Der häufigste Ruf ist ein hoher, sich beschleunigender, verschliffener Triller. Größe, Farbe und baumkletternde Gewohnheiten machen ihn unverwechselbar.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Hypositta corallirostris
Autorität
(Newton, A, 1863)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Sittidae
Gattung
Hypositta

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
unknown

Fotos

Verbreitung

Andere Vögel

Rotkappenpipra

Rotkappenpipra

Ceratopipra mentalis

Gedrungener kleiner Vogel der mittleren Schichten und des Unterholzes in feuchten tropischen Tieflandwäldern. Abseits von Balzplätzen gewöhnlich einzeln oder zu zweit zu finden, ruhig sitzend oder an fruchttragenden Bäumen und Büschen vom Unterholz bis zum Kronendach fressend. Sitzt oft lange still und ist leicht zu übersehen. Männchen unverwechselbar: flammenroter Kopf leuchtet im schattigen Wald. Weibchen auffallend unscheinbar, matt grünlich mit matt rosa Schnabel, dunklen Beinen, am besten an Form und Verhalten zu erkennen.

Goldbrust-Zwergspecht

Goldbrust-Zwergspecht

Picumnus exilis

Winziger Vogel des Waldkronendachs; am besten durch sein stummelschwänziges Aussehen, den konischen Schnabel und sein Verhalten zu identifizieren. Kommt in den oberen Bereichen des Regenwaldes und in Flecken von Hochwald in Savannenregionen vor. Oft in gemischten Artenschwärmen anzutreffen. Klopft energisch an feine tote Zweige und Lianen, oft kopfüber an den Enden von Ästen hängend. Ähnelt dem Weißbinden-Spechtchen, kommt aber in einem anderen Lebensraum vor und hat eine feinere Bänderung am Bauch, was ihm ein insgesamt dunkleres Aussehen verleiht. Der häufigste Ruf sind zwei leise Quietschlaute, wobei der zweite tiefer ist.

Afrikanischer Buchfink

Afrikanischer Buchfink

Fringilla spodiogenys

Ein zierlicher kleiner Fink, endemisch in Nordafrika, wo er eine Reihe von Lebensräumen bewohnt, von bewaldeten Hügeln und Schluchten bis hin zu Küstenparks und Gärten. Das hübsche Männchen hat eine bläulich-graue Haube, leuchtend weiße Augenhalbmonde, einen grünen Rücken, eine rosa Kehle und Brust sowie ein schwarz-weißes Flügelmuster (Farben im Winter gedämpft). Das Weibchen ist viel schlichter, teilt aber das Männchenmuster; besonders auffällig ist das komplexe Flügelmuster. Beide Geschlechter haben weiße Außenfedern des Schwanzes, oft auffällig im Flug, z.B. wenn sie aufgescheucht werden. Der Gesang ist eine summende absteigende Serie von Trillern und Rasseln; die Rufe umfassen ein etwas sperlingsähnliches „dwee!“.

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