Kurzschwanzglanzstar
Aplonis minor
26. Glänzend grünlicher Star mit roten Augen. Jungvogel ist oberseits bräunlich, mit gestreiften weißen Unterseiten. Das disjunkte Verbreitungsgebiet überschneidet sich mit dem des sehr ähnlichen Asiatischen Glanzstars in Java, Bali, Zentralsulawesi und Mindanao; man beachte den proportional kürzeren Schwanz und Schnabel der vorliegenden Art, sowie ihren purpurglänzenden Kopf und grün-glänzenden Körper (der Asiatische Glanzstar hat grün-glänzende Unterseiten und grün- oder blau-glänzenden Rücken und Flügel). Bewohnt Wald und Waldränder; im Gegensatz zum Asiatischen Glanzstar meidet er große städtische Gebiete. In weiten Teilen des Verbreitungsgebiets im Tiefland und den Vorgebirgen präsent, aber in Mindanao und Java auf Berg- und submontane Wälder beschränkt. Gibt verschiedene kratzige, hochfrequente, metallische Noten sowie hohe absteigende „seep“-Noten von sich.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Aplonis minor
- Autorität
- (Bonaparte, 1850)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Stare
- Gattung
- Aplonis
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Schwarzkehl-Würgertangare
Lanio aurantius
Seltener Bewohner feuchter immergrüner Wälder im tropischen Tiefland. Einzeln oder paarweise anzutreffen, typischerweise ruhig und eher aufrecht in mittleren bis oberen Schichten im Wald sitzend. Oft in gemischten Futtergesellschaften als Wächter fungierend, gibt Alarmrufe von sich, wenn ein Habicht oder ein anderes Raubtier erscheint. Das auffällige schwarz-gelbe Männchen erinnert im Muster an einen Pirol, aber beachte den kräftigen Schnabel. Weibchen viel matter, mit gräulichem Kopf und kräftigem Schnabel.

Sumatra-Baumelster
Dendrocitta occipitalis
Ein eleganter und langschwänziger Bewohner der Vorgebirgs- und Bergwälder Javas. Insgesamt warmbraun, mit silbrigem Nacken, dunklem Gesicht und tiefschwarzen Flügeln, die mit einem kleinen weißen Fleck gezeichnet sind. Der extrem lange, abgerundete Schwanz ist oberseits silbergrau mit dunkler Spitze und unterseits überwiegend dunkel mit einem hellen Band nahe der Spitze. Er sucht auf allen Ebenen des Waldes nach Nahrung, hüpft oft zwischen Blätterbüscheln und bewegt sich in schnellem, flatterndem Flug zwischen den Bäumen. Zu den Rufen gehören grobe, krächzende Schreie, ein flüssiges „tlee’lee“ und eine Reihe kurzer, heiserer „whurr!“-Laute.

Prachtstaffelschwanz
Malurus splendens
Ein kleiner Vogel mit langem blauem Schwanz, der aufgestellt getragen wird. Brutmännchen sind fast ganz blau mit einer starken schwarzen Linie vom Schnabel durch die Augen und um den Hinterkopf, einem schwarzen Brustband und einem schwarzen Bürzel. Nichtbrut-Männchen sind ziemlich schlicht graubraune Vögel mit schwarzen Schnäbeln, leuchtend blauen Schwänzen und etwas Blau im zusammengelegten Flügel. Weibchen sind oben lohfarben mit einem matteren blauen Schwanz und einem rötlichen Schnabel. Beachte, dass der Bereich zwischen Auge und Schnabel (Zügel) bei Weibchen etwas heller ist als der Schnabel (beim Purpurrücken-Staffelschwanz sind die Zügel viel dunkler als der Schnabel). Diese Art ist ziemlich häufig im trockenen Inland Australiens sowie im Südwesten Westaustraliens.
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