Samoa-Myzomela
Myzomela nigriventris
15. Eine kleine, auffällig gefärbte Myzomela mit leuchtend karminrotem Kopf, Brust, Rücken und Bürzel sowie schwarzen Flügeln, Bauch und Schwanz. Dünner Schnabel nach unten gebogen. Weibchen meist graugrün mit leuchtend rotem Bürzel. Bevorzugt Waldlebensräume, aber weit verbreitet. Die einzigartige Färbung beider Geschlechter sollte diese Art mit Sicherheit identifizieren. Stimmlich scheu. Der häufige Ruf ist ein hochfrequentes, insektenartiges „tseet“.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Myzomela nigriventris
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Honigfresser (Meliphagidae)
- Gattung
- Myzomela
Fotos
Andere Vögel

Riesenseeadler
Haliaeetus pelagicus
Ein riesiger Adler mit großem Kopf und einem passend massiven orangefarbenen Schnabel. Der erwachsene Vogel ist selbst aus großer Entfernung auffällig: insgesamt sattbraun, mit schneeweißem Schwanz, Bauch und Schulterflecken. Jungvögel und unreife Vögel sind dunkler, entwickeln aber gewöhnlich im zweiten Jahr einen weitgehend weißen, keilförmigen Schwanz. Jüngere Vögel können mit jungen Seeadlern verwechselt werden, aber der Riesenseeadler unterscheidet sich durch seinen größeren Schnabel, seinen keilförmigen Schwanz und seine einzigartige Flügelform, die an der Spitze schmal, in der Mitte bauchig und dann zum Körper hin schmaler werdend ist. Er fischt Fische aus eisigen Meeren und folgt Fischerbooten wegen Abfällen. Oft mit Seeadlern assoziiert, wo Beute reichlich vorhanden ist.

Kaiserkormoran
Leucocarbo atriceps
Sehr auffälliger Kormoran, leicht an seinem weißen Hals zu erkennen. Lokal häufiger schwarz-weißer Kormoran kälterer Küstengewässer. Oft auf küstennahen Felsen und Molen sitzend zu sehen, manchmal zusammen mit dem Magellan-Kormoran. Nistet kolonial auf niedrigen Inseln (selten in Binnenseen) und Molen. Das Gefieder variiert regional, wobei einige Vögel schwarzgesichtig und andere weißgesichtig sind; die beiden Typen brüten lokal in der Magellanstraße zusammen. Jungvogel ähnelt dem Adultvogel, aber das Gefieder ist insgesamt matter, oberseits bräunlich.

Dünnschnabelbülbül
Stelgidillas gracilirostris
Ein schlanker, langschwänziger Bülbül mit olivbraunem Rücken und grauer Unterseite. Bei guter Sicht zeigt er ein rotes Auge. Vorkommen im Kronendach des feuchten Waldes. Kann einzeln, paarweise oder in kleinen Gruppen gefunden werden. Der häufigste Ruf ist ein langer, absteigender Pfiff: „teeeiow.“ Der Kontrast zwischen der dunklen Oberseite und der grauen Unterseite macht diese Art nach Bülbül-Maßstäben unverwechselbar.
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