Tüpfelsumpfhuhn
Porzana porzana
Mittelgroßes Sumpfhuhn mit dichter weißlicher Fleckung und Sprenkelung an Hals und Brust. Auch zu beachten sind grünliche Beine und ein kurzer gelber Schnabel mit rötlicher Basis. Brütet in Süßwasser-Sümpfen und feuchten Wiesen mit dichter Vegetationsbedeckung, aber Zugvögel und Überwinterer können auch in temporären Feuchtgebieten und Brackwasser-Sümpfen gefunden werden. Zurückgezogen und selten gesehen, kommt aber manchmal an schlammigen Rändern hervor, hauptsächlich früh und spät am Tag. Der Gesang ist eine Reihe wiederholter „huit, huit, huit“-Töne.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Porzana porzana
- Autorität
- (Linnaeus, 1766)
- Ordnung
- Gruiformes
- Familie
- Rallidae
- Gattung
- Porzana
Verbreitung und Lebensraum
- Brutgebiet
- PAL : w Europe to c Asia
- Überwinterungsgebiet
- AF, w OR
- Zugverhalten
- Complete migrants
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Nördlicher Königsalbatros
Diomedea sanfordi
24. Riesiger Albatros des Südlichen Ozeans; brütet hauptsächlich auf den Chathaminseln in Neuseeland, ist aber weit verbreitet. Besonders zahlreich im Humboldtstrom vor West-Südamerika. Aus der Ferne leicht von kleineren Albatrossen durch den weißen Rücken zu unterscheiden. Vom Wanderalbatros-Komplex (einschließlich Schneeweißer, Tristan-, Antipoden- und Amsterdam-Albatros) durch die durchgehend dunklen Oberflügel in allen Altersstufen mit ansonsten sauber weißem Aussehen (einschließlich meist weißem Schwanz, gelegentlich mit kleinen schwarzen Zeichnungen). Diese Merkmalskombination wird niemals von Wanderalbatros-Typen gezeigt, und der Nördliche Königsalbatros hat niemals schmutzig bräunliche Zeichnungen an Kopf und Körper oder einen meist schwarzen Schwanz. Aus nächster Nähe beachte man die diagnostischen schmalen schwarzen „Lippen“ an der Schneidekante des Schnabels, die bei Wanderalbatros-Typen fehlen. Man beachte auch den etwas längeren, dünneren Schnabel und die flachere Stirn, die dem Nördlichen Königsalbatros ein „schnauzenartigeres“ Aussehen verleihen als Wanderalbatros-Typen. Sehr ähnlich dem Südlichen Königsalbatros; am besten durch die durchgehend dunklen Oberflügel, insbesondere an der Vorderkante, zu unterscheiden. Jüngste Südliche Königsalbatrosse können ebenfalls dunkle Oberflügel mit einem sehr schmalen weißen Vorderkantenstreifen haben; kann genaue Prüfung oder gute Fotos erfordern, um sie sicher zu identifizieren. Das Verbreitungsgebiet liegt im Durchschnitt weiter nördlich als das des Südlichen Königsalbatros, aber es gibt einige Überlappungen.

Rußkappen-Eremit
Phaethornis augusti
Großer, bräunlicher Kolibri mit langem Schwanz. Unterseits hellgrau mit kräftigen Gesichtszeichnungen und einem kontrastierenden rostbraunen Bürzel; breite weiße Schwanzfederspitzen sind ein wichtiges Erkennungsmerkmal. Kommt in Trockenwäldern und an Savannenrändern vor, wo er weit auseinanderliegende Nektarquellen besucht und oft schnell zwischen ihnen wechselt. Auffallend neugierig und hält oft inne, um eine Person zu begutachten, bevor er schnell weiterfliegt; die Menge an Weiß im Schwanz ist besonders deutlich, wenn der Vogel wegfliegt. Männchen singen von niedrigen Sitzwarten aus; der Gesang besteht aus zwei quietschenden Noten, gefolgt von drei schnelleren, höher gestimmten, die abwechselnd immer wieder vorgetragen werden. Der Flugruf ist ein lautes Quietschen, ähnlich dem anderer großer Eremitenkolibris. Am besten von Langschwanz- und Großschnabel-Eremitenkolibris durch die blassere, gräulichere Färbung und das ausgedehnte Weiß im Schwanz zu unterscheiden.

Wanderfalke
Falco peregrinus
Schlanker, schnell fliegender großer Falke. Achten Sie bei Altvögeln immer auf einen gräulichen Rücken, lange Flügel, die fast die Schwanzspitze erreichen, und einen kräftigen, aber schlanken Bau. Die dunkle Zeichnung unter jedem Auge variiert in Form und Größe. Jungvögel sind unterseits stärker gemustert als Altvögel und können oberseits recht bräunlich sein. Die Musterung variiert erheblich über das weite globale Verbreitungsgebiet, wobei die Rückenfärbung von hellgrau beim zentralasiatischen „Rotkappen“-Falken über schieferblau in weiten Teilen Nordeurasiens und Nordamerikas bis fast schwarz beim asiatischen „Shaheen“ reicht. Jagd Beute mit hoher Geschwindigkeit und kontinuierlichen kräftigen Flügelschlägen. Wird in Teilen seines Verbreitungsgebiets, insbesondere in Städten, wo er auf hohen Gebäuden nisten und Tauben fressen kann, immer häufiger. Anpassungsfähig und in einer Vielzahl von Habitaten zu sehen; oft in Gebieten mit steilen Klippen sowie an Küstenwattflächen und offenen Gebieten mit Watvögeln anzutreffen.
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