Feuerbürzel-Nektarvogel
Aethopyga ignicauda
Das lange, leuchtend rote Schwanzgefieder des brütenden Männchens ist unverwechselbar. Das Weibchen ist gelb-grün mit einem gräulichen Kopf und einem rötlichen Anflug am Schwanz. Immature und nicht brütende Männchen ähneln dem Weibchen, zeigen aber einen variierenden Anteil an leuchtendem Rot an Bürzel und Schwanz. Brütet in Hochgebirgswäldern und Gestrüpp bis zur Baumgrenze, bevorzugt Eichen- und Nadelwälder mit Rhododendron-Unterwuchs; überwintert bis auf etwa 600 Meter, oft am Waldrand. Gibt hohe, dünne, summende Rufe und Gezwitscher von sich.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Aethopyga ignicauda
- Autorität
- (Hodgson, 1836)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Nectariniidae
- Gattung
- Aethopyga
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Rotkappen-Saftlecker
Melanerpes rubricapillus
Mittelgroßer Specht, der von Costa Rica bis ins nördliche Südamerika vorkommt. Insgesamt hell gelbbraun mit rotem Nacken und Bauch und schwarz-weißer Bänderung auf dem Rücken. Das Weibchen hat einen hellen Scheitel mit begrenztem Rot am Hinterkopf des Nackens; beim Männchen reicht das Rot bis zum Scheitel. Häufig in offenen Wäldern, Sekundärwald und Gärten. Unverwechselbar in seinem Verbreitungsgebiet, hybridisiert aber ausgiebig mit dem Hoffmann-Specht am Pazifikhang in Costa Rica. Hybriden zeigen normalerweise einen orangefarbenen Nacken und Bauch.

Einfarb-Baumsteiger
Thripadectes ignobilis
Mittelgroßer bräunlicher Vogel der unteren subtropischen Zone in den westlichen Anden Kolumbiens und Ecuadors. Einfach dunkelbraun mit viel weniger Streifung als andere Baumjäger; zeigt nur einen leicht helleren Überaugenstreif und etwas Streifung an der Kehle. Typischerweise in geringeren Höhenlagen als andere Baumjäger im Verbreitungsgebiet anzutreffen, aber mit einigen Überschneidungen. Der Westliche Baumjäger ist in ähnlichen Höhenlagen zu finden, hat aber einen längeren, schmaleren Schnabel und eine hellere cremefarbene Kehle. Einzelne Vögel oder Paare folgen gemischten Artenverbänden durch den Unterwuchs, wo sie scheu und schwer zu sehen sein können. Achte auf den Gesang: eine langsame Reihe von 5-10 quietschenden Noten.

Tepui-Segler
Streptoprocne phelpsi
Großer, dunkler Segler der Tepui-Hochländer. Auffällig sind das allgemein dunkle Erscheinungsbild, breite Flügel und der gegabelte Schwanz. Bei guter Beleuchtung ist der kastanienbraune Halskragen des Altvogels diagnostisch; andernfalls kann diese Art schwierig von anderen großen Seglern zu unterscheiden sein, besonders aus der Ferne. Findet sich um die Tepuis herum und bis hinunter auf mindestens 400 Meter in der umliegenden Region. Sucht hoch oben nach Insekten, oft zusammen mit anderen Seglern; kann bis knapp über Baumwipfelhöhe herabsteigen, um sich von Schwärmen aufsteigender geflügelter Ameisen und Termiten zu ernähren. Bei schlechten Lichtverhältnissen am ähnlichsten dem Weißkinnsegler, hat aber einen tiefer gegabelten Schwanz.
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