Hakenschnabelvanga

Vanga curvirostris

Großer schwarz-weißer Vanga mit kräftigem Hakenschnabel. Endemisch auf Madagaskar, nutzt alle Waldtypen sowie einige Plantagen und Buschland. Meist in der mittleren Baumschicht zu sehen, einzeln oder paarweise. Ein ernstzunehmender Prädator, der so ziemlich jedes andere Tier ergreift, das er verschlucken kann. Vielleicht aus diesem Grund schließt er sich selten gemischten Schwärmen an und wird oft von kleineren Vögeln attackiert. Sein Gesang ist ein langer, gespenstischer Pfiff. Auffälliges Muster, insbesondere schwarz-weiße Flügelzeichnungen, anders als bei jedem anderen Vanga.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Vanga curvirostris
Autorität
(Linnaeus, 1766)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Vangidae
Gattung
Vanga

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
unknown

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Rostbrauner Baumsteiger

Rostbrauner Baumsteiger

Xiphocolaptes major

Sehr großer Baumsteiger mit einem massiven, kräftigen Schnabel. Das Gefieder ist eher einheitlich zimtfarben mit einigen schwachen Streifen auf der Brust. Man beachte die schwarzen Zügel. Er kommt in Trockenwäldern, Waldgebieten und Galeriewäldern vor. Singt eine leicht absteigende Reihe von Doppelnoten: „hick-up, hick-up, hick-up.“ Andere Baumsteiger in seinem Verbreitungsgebiet sind viel kleiner, mit gestreiftem oder geflecktem Gefieder.

Graukopfsittich

Graukopfsittich

Psittacula finschii

Wie der Name schon sagt, ein Sittich mit grauem Kopf. Bewohnt offene Wälder, ist aber in Schutzgebieten auch in Plantagen, Gärten und an Feldrändern zu finden. Im Wesentlichen identisch mit dem Schieferkopfsittich, überschneidet sich aber nicht im Verbreitungsgebiet. Das Männchen hat einen dunkelgrauen Kopf, der von einem dünnen schwarzen Kragen begrenzt wird, der sich am Hals verbreitert und nach oben wölbt, wodurch ein rundwangiges Aussehen entsteht. Das Weibchen hat einen deutlich helleren grauen Kopf ohne den Kragen. Beide Geschlechter haben leuchtend rote Schnäbel, ein insgesamt grünes Gefieder und lange, blau gespitzte Schwänze.

Gelbmantelpirol

Gelbmantelpirol

Icterus chrysater

Attraktiver schwarz-gelber Pirol. Hauptsächlich in Kiefern-Eichen-Wäldern des Hochlands, aber auch in feuchten tropischen Tiefländern der Yucatán-Halbinsel. Oft in blühenden Bäumen mit anderen Pirolarten. Beide Geschlechter haben einen gelben Kopf und Körper mit einer kleinen schwarzen Maske und Kehlfleck, schwarzen Flügeln und Schwanz. Schnabel ist gerade und spitz. Reich gepfiffener und leicht stockender Gesang ist weit zu hören.

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