Samar-Hornvogel
Penelopides samarensis
23. Ein ziemlich großer Vogel des Tiefland- und Vorgebirgswaldes. Klein für einen Nashornvogel. Schnabel ziemlich kurz mit schwarzen Bändern und mit nackter Haut um die Augen und am Kinn. Männchen haben helle Unterseiten und Kopf mit schwarzer Wange, einen hell gelbbraunen Schwanz mit schwarzer Spitze und hellblaue Gesichtshaut. Weibchen sind ganz schwarz mit einem gelbbraunen Band durch die Mitte des Schwanzes und dunklerer blauer Gesichtshaut. Der Rotbraune Nashornvogel kommt in einigen der gleichen Gebiete vor, hat aber einen roten Schnabel. Die Stimme des Samar-Nashornvogels ist ein kurzes, mittelhohes Hupen, das an ein Quietschspielzeug erinnert und oft in schneller Abfolge gegeben wird.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Penelopides samarensis
- Autorität
- Steere, 1890
- Ordnung
- Bucerotiformes
- Familie
- Bucerotidae
- Gattung
- Penelopides
Fotos
Andere Vögel

Halsband-Lachdrossel
Trochalopteron yersini
Halloween-Lachdrossel: in Schwarz, Grau und Orange gekleidet. Die Kombination aus schwarzem Kopf, silbernem Ohrfleck, orangefarbenem Hals und Brust sowie mehrfarbigen Flügeln ist im Verbreitungsgebiet unverwechselbar. Bizarreweise erinnert sie in der Musterung an die viel kleinere Silberohr-Mesia und die Goldbrust-Fulvetta. Bewohnt Wälder mittlerer bis hoher Lagen, wo sie in kleinen Gruppen im Unterwuchs herumwühlt. Gibt einen seltsamen aufsteigenden, schreienden Jodler von sich, der merkwürdig dem Ruf eines Indischen Pfaus ähnelt.

Grünrücken-Gerygone
Gerygone chloronota
Kleiner schlichter Vogel mit dünnem Schnabel. Oberseite grünlich-braun, Unterseite größtenteils cremeweiß, mit grauem Scheitel, scharf abgesetzter weißer Kehle. Bewohnt eine Vielzahl tropischer Habitate, gewöhnlich in Wassernähe. Sucht unauffällig im mittleren Kronendach Nahrung. Die Rufe klingen dringlicher als die anderer Gerygonen.

Goldscheitel-Waldsänger
Basileuterus culicivorus
Kleiner, eher aktiver Waldsänger tropischer immergrüner und halbimmergrüner Wälder in Vorgebirgen und Tiefland. Oft paarweise in niedrigen bis mittleren Ebenen in schattigen Wäldern mit ziemlich offenem Unterwuchs. Regelmäßig in gemischten Artenverbänden bei der Nahrungssuche zu sehen. Wie andere tropische Waldsänger sehen die Geschlechter gleich aus: insgesamt oben gräulich und unten gelblich mit schwachen schwärzlichen Kopfstreifen, die einen matten und leicht übersehenen goldenen oder matt orangefarbenen zentralen Scheitelstreifen begrenzen.
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