Madagaskarstar
Hartlaubius auratus
40. Ein schlanker, dunkelbrauner Star. Das Männchen ist sattbraun, während das Weibchen blasser und grauer ist. Beide Geschlechter haben einen großen weißen Fleck im Flügel, der im Flug auffällig ist. Ein auf Madagaskar endemischer Vogel, der am häufigsten im Regenwald vorkommt, aber auch in trockenem Laubwald, Galeriewald, Buschland und Plantagen. Gewöhnlich paarweise oder in kleinen Schwärmen anzutreffen, oft um fruchttragende Bäume. Der Ruf ist ein einfaches „pu-leet“, das oft im Flug gegeben wird. Viel kleiner und schlanker als die Hirtenmaina. Im Gegensatz zum Madagaskar-Bülbül zeigt er einen dunklen Schnabel und einen weißen Flügelfleck.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Hartlaubius auratus
- Autorität
- (Müller, PLS, 1776)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Stare
- Gattung
- Hartlaubius
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Styanbülbül
Pycnonotus taivanus
Relativ schlichter Singvogel, oberseits olivfarben, unterseits weißlich, mit schwarzer Kappe, weißem Gesicht und schwarzem Bartstreif. Etwas ähnlich dem weiter verbreiteten Graubürzelbülbül, mit dem er hybridisiert, aber der adulte Styan-Bülbül hat einen kräftigeren Schnabel, eine durchgehend schwarze Kappe, weißes Gefieder um das Auge und einen kleinen roten Punkt im schwarzen Bartstreif (schwer zu erkennen). Jungvogel oberseits matter (grünlich an den Flügeln), unterseits weiß, ohne ausgeprägtes Kopfmuster. Bewohnt offene Wälder, Waldränder, Parks und Gärten. Sitzt oft auf Telefonmasten oder Zäunen, von wo aus er einen melodischen Gesang vorträgt, der dem des Graubürzelbülbüls ähnelt, aber höher und musikalischer ist.

Goldkronendrossling
Sterrhoptilus dennistouni
Ein ziemlich kleiner Vogel des Tiefland- und Vorgebirgswaldes, offener Waldgebiete mit entwickeltem Unterwuchs, Bambus und hohem Gras. Hat einen grauen Rücken und Wange mit feinen blassen Streifen, dunkle Flügel und Schwanz mit weißen äußeren Schwanzfedern, weiße Unterseiten und eine gelbe Kehle und Scheitel. Auffällig ist der schlanke schwarze Schnabel. Schließt sich oft gemischten Schwärmen an. Etwas ähnlich dem Weibchen des Mugimaki-Fliegenschnäppers (Ficedula mugimaki), unterscheidet sich aber im Verhalten und durch seinen gelben Scheitel. Gibt sanfte „whip“-Rufe während der Nahrungssuche.

Tanimbar-Fliegenschnäpper
Ficedula riedeli
Ein unverwechselbarer, wenig bekannter, auffällig gemusterter kleiner Fliegenschnäpper, der auf die Tanimbar-Inseln beschränkt ist. Das Männchen ist oberseits tiefschwarz mit auffälligem weißem Überaugenstreif, Flügelfleck und Seiten des Oberschwanzes. Unten zeigt er eine mandarinorange Brust und einen weißen Bauch. Das Weibchen ist unbeschrieben. Im Unterwuchs von Wäldern sowohl in Tieflandgebieten als auch im Vorgebirge zu finden. Der Gesang ist ein komplexes, hohes Trällern, das einige Sekunden dauert und regelmäßig ansteigt und abfällt. Rufe umfassen ein sehr hohes „sweee“ und ein weiches, kratzendes „grrr-it.“
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