Kolbenente
Netta rufina
Eine Tauchente größerer Seen und Stauseen, besonders mit Schilfgürteln. Das Männchen ist auffällig und unverwechselbar mit großem, rundem, rostorangefarbenem Kopf, langem rotem Schnabel und schwarzer Brust. Das Weibchen ist eher unscheinbar, aber charakteristisch: insgesamt schmutzig beigefarben mit hellen Wangen, dunklem Gesicht und rundem braunem Scheitel. Im Flug zeigen beide Geschlechter einen dicken weißen Flügelstreifen und weißliche Unterflügel. Ernährt sich hauptsächlich durch Gründeln und Kopfuntertauchen. Ein häufiges Merkmal von Wasservogelsammlungen in europäischen Stadtparks.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Netta rufina
- Autorität
- (Pallas, 1773)
- Ordnung
- Gänsevögel
- Familie
- Entenvögel (Anatidae)
- Gattung
- Netta
Verbreitung und Lebensraum
- Brutgebiet
- PAL : c, s Europe to n China
- Überwinterungsgebiet
- n Africa and s Asia
- Zugverhalten
- Complete migrants
Schutzstatus
- Bestandstrend
- unknown
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Blaugesicht-Honigfresser
Entomyzon cyanotis
Großer und auffälliger Honigfresser mit markantem Fleck nackter Gesichtshaut: blau bei Altvögeln, grün bei Jungvögeln. Weiße Unterseite und leuchtend olivfarbene Oberseite. Gesicht schwarz mit weißen Streifen an Hals und Kinn. Gewöhnlich in lauten Gruppen zu finden – oft mit anderen Vogelarten streitend. Gewöhnlich in offenen Wäldern und Gärten zu finden. Kann in Vorstadtgebieten sehr häufig sein.

Geradschnabel-Erdhacker
Ochetorhynchus ruficaudus
Flotter kleiner Vogel felsiger Hänge und Täler in den Anden, oft in Gebieten mit niedrigen Büschen und strauchartigen Bäumen. Nistet in Löchern in Uferböschungen. Einzeln oder paarweise gefunden und manchmal neugierig und zutraulich. Läuft gut am Boden mit langem, rostfarbenem Schwanz, der stark aufrecht gehalten wird. Identifizierbar durch einen eher langen, insgesamt geraden Schnabel, einen weißlichen Latz und rostfarbene Streifung am Bauch. Hat einen längeren Schnabel als die oberflächlich ähnlichen, aber kleineren Canasteros.

Fleckenkrocias
Laniellus albonotatus
Langschwänziger und dicklicher Verwandter der Lachdrosseln, nur in den Vorbergen und unteren Bergwäldern Javas zu finden. Hüpft in den oberen Waldschichten umher, oft in kleinen artreinen Gruppen, sowie in gemischten Schwärmen. Von unten gesehen fallen der leuchtend weiße Kehlbereich, das schwarze Gesicht, der hellgelbliche Bauch und die dunkle Unterschwanzseite mit weiß gespitzten Federn auf. Bei seitlicher Betrachtung fallen der rost- und weiß gestreifte Rücken und die Flanken auf. Schneller, repetitiver, auf- und absteigender Gesang wird oft von mehreren Vögeln gleichzeitig vorgetragen.
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