Sunda-Inseldrossel

Turdus javanicus

Große Drossel, endemisch in den Bergwäldern Sumatras, Borneos und Javas (im Allgemeinen über 2000 Meter). Das Aussehen variiert innerhalb ihres Verbreitungsgebiets; Vögel im nördlichen Sumatra und Teilen des westlichen und zentralen Javas sind insgesamt mattbraun, während Vögel anderswo im Verbreitungsgebiet orangefarbene Bäuche haben. Immer den leuchtend orangefarbenen Schnabel, Augenring, Beine und Füße beachten. Sucht Nahrung auf allen Ebenen des Waldes, besonders am Boden. Rufe umfassen tiefe „cups“ und laute, explosive Schwatzreihen.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Turdus javanicus
Ordnung
Passeriformes
Familie
Turdidae
Gattung
Turdus

Fotos

Verbreitung

Andere Vögel

Braunbauchtrappe

Braunbauchtrappe

Heterotetrax humilis

Ein kleiner und relativ kurzhaliger Trappe. Das Männchen hat ein schwarz-graues Muster am Kopf, während das Weibchen schlichter ist, aber mit reichlich weißen Flecken. Beide Geschlechter zeigen einen weißen Bauch. Ein weißer Flügelstreif ist im Flug auffällig. In trockener Savanne, Buschland und Halbwüstenhabitaten zu finden. Oft paarweise. Kleiner als andere Trappen in seinem Verbreitungsgebiet. Etwas ähnlich dem Buff-crested Bustard, hat aber einen weißen statt schwarzen Bauch.

Abessinischer Sichelhopf

Abessinischer Sichelhopf

Rhinopomastus minor

Dieser ganz schwarze Vogel hat einen gebogenen orangefarbenen Schnabel und einen ziemlich langen Schwanz. Nördliche Vögel haben weiße Bänder über den Flügeln, die im Flug auffällig sind, während südliche Vögel ganz schwarze Flügel haben. Kommt in trockener Savanne und Dornbusch vor. Unterscheidet sich von anderen Sichelschnäblern durch seinen orangefarbenen Schnabel. Ähnlich einigen Baumhopfen, aber durch seine geringere Größe, den kürzeren ganz schwarzen Schwanz und die schwarzen Beine zu unterscheiden. Lautäußerungen umfassen eine Reihe von schwankenden, ansteigenden Tönen und eine aufgeregt klingende Reihe von „dok“-Tönen.

Schwarzkehl-Huet-Huet

Schwarzkehl-Huet-Huet

Pteroptochos tarnii

Ziemlich häufig, aber schwer fassbar; viel öfter gehört als gesehen. Bevorzugt heimische gemäßigte Wälder und angrenzendes Gebüsch, insbesondere Bambus. Sucht Nahrung am Boden, indem er mit seinen großen Füßen im Laubstreu scharrt, und rennt sehr schnell und heimlich. Aufgeregte Vögel können laut von Sitzwarten in mittlerer Höhe rufen und dabei ihren Schwanz aufstellen. Nistet in Erdhöhlen, kann aber auch hoch oben in Baumhöhlen nisten. Gefieder auffällig, mit hellem Augenring, dunkler schiefergrauer Kehle und Brust sowie rostfarbenem Bauch. Keine Überschneidung des Verbreitungsgebiets mit dem Kastanienkehl-Huet-huet.

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