Rostkehldrossel
Turdus ruficollis
5. Dieses östliche Gegenstück zur Schwarzkehl-Drossel brütet ebenfalls in Bergregionen und überwintert im Durchschnitt in tiefer gelegenen Gebieten. Männchen sind oberseits grau und unterseits weiß, mit einer ziegelroten Kehle und einem Überaugenstreif. Weibchen sind blasser, mit stärkerer Streifung auf der Brust und einem leichten roten Anflug im Gesicht. Gestreifte und matte Jungvögel können schwer von Schwarzkehl-Drosseln zu unterscheiden sein; kastanienbraune äußere Schwanzfedern und ein oranger Anflug im Kehlbereich weisen auf die Rotkehl-Drossel hin. In Überschneidungsgebieten ist Vorsicht bei Hybriden geboten, die Merkmale beider Arten aufweisen können. Der angenehme Gesang ist einfacher als der der Schwarzkehl-Drossel und besteht aus flötenden Pfiffen und Trillern. Die Rufe umfassen typische „chekchekchek“-Laute und ein hohes, dünnes „tseee“.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Turdus ruficollis
- Autorität
- Pallas, 1776
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Turdidae
- Gattung
- Turdus
Verbreitung und Lebensraum
- Brutgebiet
- PAL : sc Russia, n Mongolia and nw China
- Überwinterungsgebiet
- n India to n Vietnam
- Zugverhalten
- Complete migrants
Schutzstatus
- Bestandstrend
- unknown
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Grünflügeltaube
Chalcophaps indica
Farbenprächtige Taube des Waldbodens mit leuchtend grünen Flügeln, korallenrotem Schnabel und aschgrauer Stirn. Das Männchen hat eine ausgedehnte silberne Kappe, die dem Weibchen fehlt. Bewohnt verschiedene bewaldete Lebensräume von Tiefländern bis in montane Gebiete. Oft anzutreffen, wenn sie von einem gut beschatteten Pfad aufgescheucht wird. Gibt eine Reihe feierlich klingender, hicksend-gurrender Rufe von sich: „ti-woo, ti-woo, ti-woo.“

Schwarzscheitel-Gelbkehlchen
Geothlypis speciosa
Sehr lokal, aber ziemlich häufig in Hochland-Sümpfen Zentralmexikos; endemisch. Bevorzugt ausgedehnte Schilfgürtel an Seen und angrenzende Büsche in Wassernähe. Das Männchen ist unverwechselbar, mit schwarzer Maske, die in dunkelgrünliche Oberseite übergeht (fehlt der helle Rand der Maske des Gelbkehlchens, das in denselben Gebieten vorkommt); man beachte auch die ausgedehnt gelbe Unterseite und die dunklen Beine. Das Weibchen ist insgesamt dunkler als das weibliche Gelbkehlchen, mit dunklen (nicht rosafarbenen) Beinen. Der Ruf ist subtil unverwechselbar.

Scharlachbrust-Honigvogel
Dacnis berlepschi
Ein fantastischer kleiner Vogel, der fast endemisch in Nordwest-Ecuador ist und gerade noch den Südwesten Kolumbiens erreicht. Das blaue, rote und gelbe Gefieder des Männchens und sein brillantes gelbes Auge sind bei gutem Licht atemberaubend. Das Weibchen hat ein ähnliches Gesamtmuster, aber Blau ist durch Braun ersetzt. Trotz ihrer gedämpften Farben kommt nichts Ähnliches im Verbreitungsgebiet vor. Gewöhnlich paarweise anzutreffen, oft in gemischten Baumkronen-Schwärmen.
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