Zimtattila

Attila cinnamomeus

36. Mittelgroßer träger Fliegenschnäpper von Flussufer- und gestörten Habitaten. Hauptmerkmale sind das vollständig zimtfarbene Gefieder und das großköpfige, schlichte Aussehen; der Schnabel wirkt kräftig und ist vollständig schwarz. Sitzt still, späht umher, bevor er sich ins Laub stürzt, um Insekten zu fangen. Bewohnt die mittleren und unteren Baumschichten, oft am Waldrand. In Wäldern entlang von Flüssen und Altwasserarmen, in verlassenen Plantagen und an Savannenrändern zu finden, meist in Wassernähe. Ähnlich dem Mattkappen-Attila, hat aber dunkle Augen und eine andere Stimme. Die häufigsten Rufe sind verschiedene klagende Pfiffe.

Taxonomie

The cinnamon attila was formally described in 1789 by the German naturalist Johann Friedrich Gmelin in his revised and expanded edition of Carl Linnaeus's Systema Naturae. He placed it with the flycatchers in the genus Muscicapa and coined the binomial name Muscicapa cinnamomea. Gmelin based his description on the "cinnamon flycatcher" that had been described in 1783 by the English ornithologist John Latham in his book A General Synopsis of Birds. Latham had access to a specimen from Cayenne in the Leverian Museum in London. The cinnamon attila is now one of seven flycatchers placed in the genus Attila that was introduced in 1831 by the French naturalist René Lesson. The species is monotypic: no subspecies are recognised. A molecular genetic study published in 2020 found that the cinnamon attila is sister to the rufous-tailed attila (Attila phoenicurus).

Wissenschaftlicher Name
Attila cinnamomeus
Autorität
(Gmelin, JF, 1789)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Tyrannidae
Gattung
Attila

Verbreitung und Lebensraum

The cinnamon attila is found in one contiguous range centered on the Amazon Basin. In the southwest it is at the Basin's headwaters in Ecuador and Peru; in northwest Bolivia it is centered on headwater tributaries of the Amazon's Madeira River; in Bolivia's northeast it is only on the headwaters of the Guapore, (on the Brazil-Bolivia border), but not on downstream sections, that flow into the Madeira.<p>Northwest of the Amazon Basin the continuous range extends into central and northeastern Colombia. In southeastern Venezuela, the cinnamon attila range occurs on the upper Orinoco River drainage; it continues into eastern and northeastern Venezuela and the Guianas, avoiding only the central Orinoco. Its range stays contiguous along the Caribbean coast through the Guianas and only ends south and southeast of the Amazon River outlet with Marajo Island, and the outlet of the downstream Tocantins River, in the northeastern Brazilian state of Maranhão on the Atlantic coast.

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
declining

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Grünkopf-Nektarvogel

Grünkopf-Nektarvogel

Chalcomitra rubescens

Großer, gedrungener dunkler Nektarvogel. Männchen wirken oft völlig schwärzlich, zeigen aber bei gutem Licht eine irisierende grüne Stirn und in den meisten Teilen des Verbreitungsgebiets einen grünen Kehlfleck. Weibchen sind unterseits stark gestreift und haben einen hellen Überaugenstreif. Kommt in niedrigen und mittleren Höhenlagen in Wäldern, Gärten und Sekundärvegetation vor. Gewöhnlich im Kronendach und in der mittleren Baumschicht. Das Männchen ähnelt dem Männchen des Amethyst-Nektarvogels, unterscheidet sich aber durch das Fehlen eines violetten Kehlflecks. Weibchen sind noch ähnlicher, aber der Grünkehl-Nektarvogel ist am Rücken etwas dunkler und unterseits stärker gestreift.

Rosenkopfsittich

Rosenkopfsittich

Pyrrhura rhodocephala

Grüner Sittich mit langem rotem Schwanz, auffälligem weißem Fleck in den Flügeln, weißem Augenring sowie rotem Ohrfleck und Krone. Meist in großen Schwärmen fliegend, Früchte fressend oder ruhig in Bäumen sitzend zu sehen. Häufig in Nebelwäldern und an Waldrändern. Stimme ähnlich verwandter Arten. Ähnlich im Flug dem Rotohr-Sittich, zeigt aber weißen Flügelfleck und rote Krone, und fast keine Verbreitungsüberschneidung. Endemisch in den Anden Venezuelas.

Bergdrosselbülbül

Bergdrosselbülbül

Ixos mcclellandii

Getreu seinem Namen, ist er tendenziell in den oberen Regionen bewaldeter Hügel und Berge zu finden. Insgesamt olivgrün, mit helleren orange-gelbbraunen bis gräulichen Unterseiten (je nach Unterart) und einer gestreiften grauen Kehle. Haubenkopf, ähnliche Größe und helle Kehle können dazu führen, dass er bei schlechten Lichtverhältnissen oberflächlich dem Kastanienbülbül ähnelt, aber der Bergbülbül hat ein länger geschnäbeltes und blasseres Aussehen. Große Schwärme sind laut und leicht zu entdecken, wenn sie über Kopf fliegen und scharfe, repetitive, hallende Rufe von sich geben, die mit „zyi-zya“ oder „zya-zya“ verglichen werden können. Der Gesang ist eine langgezogene, repetitive Serie von Rufen.

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