Schwarzscheitel-Sumpfrohrsänger

Donacobius atricapilla

Unverwechselbare Spottdrossel-ähnliche Art, die in sumpfigen Tieflandhabitaten vom äußersten Osten Panamas bis Nordargentinien vorkommt. Dunkelbraune Oberseite (am Kopf schwärzer) und gelbbraune Unterseite mit starrem gelbem Auge, weißem Flügelfleck und großen weißen Spitzen am Schwanz. Oft stimmfreudig und auffällig; Paare sitzen offen und geben laute, klingelnde Rufe und raues Gezwitscher von sich.

Taxonomie

In 1760 the French zoologist Mathurin Jacques Brisson included a description of the black-capped donacobius in his Ornithologie based on a specimen that he mistakenly believed had been collected from the Cape of Good Hope in South Africa. He used the French name Le merle a test noire de Cap de Bonne Espérance and the Latin Merula Atricapilla Capitis Bonae Spei. Although Brisson coined Latin names, these do not conform to the binomial system and are not recognised by the International Commission on Zoological Nomenclature. When in 1766 the Swedish naturalist Carl Linnaeus updated his Systema Naturae for the twelfth edition, he added 240 species that had been previously described by Brisson. One of these was the black-capped donacobius. Linnaeus included a brief description, coined the binomial name Turdus atricapilla and cited Brisson's work. The type location was subsequently corrected to eastern Brazil. The specific name atricapilla is Latin for "black-haired" from ater "black" and capillus "hair of the head". This species is now placed in the genus Donacobius that was introduced by the English naturalist William John Swainson in 1831. The name of the genus is from Ancient Greek donakos "reed" and bios "mode of life".<p>The black-capped donacobius is the only member of the genus Donacobius, but its familial placement has gone through several changes. In the 19th century, it was placed in the Turdidae, and in the 20th century, moved to the Mimidae. It had various English names, including the "black-capped mockingthrush". In the 1980s and 1990s, suggestions that it was a type of wren (Troglodytidae) were accepted by the South American Classification Committee (SACC), the American Ornithological Society (AOS) and most other authorities. Since at least 2018, the major taxonomic schemes place it in its own family, Donacobiidae, and list it following the reed warblers of the family Acrocephalidae.

Wissenschaftlicher Name
Donacobius atricapilla
Autorität
(Linnaeus, 1766)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Donacobiidae
Gattung
Donacobius

Verbreitung und Lebensraum

Black-capped donacobiuses are common in a wide range of Amazonian wetlands, including oxbow lakes, riparian zones, and other areas with tall dense aquatic or semi-aquatic vegetation. A third of the species range is outside the Amazon Basin, from Panama, northern Colombia, and western Venezuela, the Orinoco River system of Venezuela, to southeast coastal and inland Brazil, and neighboring countries southward, Paraguay, and extreme northern Argentina.

Zugverhalten
Resident species

Verhalten

Mating for life, pairs of black-capped donacobiuses can be seen frequently and throughout the day atop thickets of dense lakeside or streamside vegetation. They often will engage in antiphonic dueting. Adult offspring will remain with their parents and help raise siblings from subsequent nesting periods in a system of cooperative breeding.

Schutzstatus

Bestandstrend
declining

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Goldkuckuckswürger

Goldkuckuckswürger

Campochaera sloetii

Ein mittelgroßer Vogel des Kronendachs und der Lichtungen von Vorgebirgswäldern, oft auf offenen Ästen sitzend. Leuchtend gelber Bauch, schmutziggelber Rücken, schwarzer Schwanz und schwarze Flügel mit weißen Linien und einer weißen Stirn. Kehle und Brust sind bei Männchen schwarz und bei Weibchen grau. Der Goldmonarch ist etwas ähnlich, aber der Goldraupenfänger ist viel größer und ihm fehlt der weiße Fleck unter dem Auge. Der Goldmaina hat keine weiße Linie im Flügel. Stimme: ein explosives „syup!“, doppeltes „syup-yup!“ oder eine schnellere Serie.

Blasskehl-Bülbül

Blasskehl-Bülbül

Atimastillas flavigula

Ziemlich großer, langschwänziger, olivgrüner Bülbül. Die klar abgegrenzte Kehle ist in den meisten Teilen des Verbreitungsgebiets gelb und im Norden weiß. Gefunden in Wald, dichtem Gehölz, Buschland und verwilderten Anbauflächen. Eher scheue und versteckt lebende Art, die normalerweise paarweise oder in kleinen Gruppen vorkommt. Ziemlich stimmfreudig; der Ruf ist ein schnelles, auf- und absteigendes Bellen. Ähnlich den Bartbülbüls, aber schlanker und ohne rötlichen Schwanz. Die weißkehligen Vögel sind auch dem Einfarb-Bülbül ähnlich, aber ihnen fehlen die weißen Halbmonde oberhalb und unterhalb des Auges.

Südlicher Karminspint

Südlicher Karminspint

Merops nubicoides

Ein großer, spektakulärer, schlanker, karminrosa-türkisblauer Bienenfresser mit langem, spitzem Schwanz, schwarzem Schnabel und schwarzer Gesichtsmaske. Der Jungvogel ist matter gefärbt und kürzer geschwänzt. Er versammelt sich in großen Gruppen, die oft Buschbrände aufsuchen, und ist spezialisiert auf das Fangen großer fliegender Insekten, einschließlich Libellen, Schmetterlingen und Heuschrecken. Brütet kolonial, indem er in Sandbänke gräbt. Er hat eine komplexe dreistufige Migration; er brütet im Allgemeinen zwischen 13–20°S von August–September, zerstreut sich südlich des Brutgebiets von Dezember–März und zieht dann nördlich des Brutgebiets von April–August. „Trik-trik-trik“-Rufe sind gutturaler als die des Europäischen Bienenfressers. Ähnlicher Nördlicher Karminspint hat ein türkisblaues (nicht karminrotes) Kinn und Kehle.

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