Nimba-Fliegenschnäpper
Melaenornis annamarulae
Ein Regenwald-Fliegenschnäpper, der vollständig dunkelgrau ist. Sehr lokal im Kronendach und den oberen mittleren Ebenen des Tieflandregenwaldes zu finden. Oft paarweise oder in kleinen Gruppen. Sitzt gewöhnlich aufrecht, manchmal lange Zeit regungslos. Macht kurze Flüge, um Insekten zu fangen, und ernährt sich auch, indem er mit einer horizontaleren Haltung an Ästen entlangläuft. Am ehesten mit dem Glanzdrongo zu verwechseln, aber weniger schwärzlich, ohne glänzende Highlights und mit viel kleinerem Schnabel.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Melaenornis annamarulae
- Autorität
- Forbes-Watson, 1970
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
- Gattung
- Melaenornis
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Andere Vögel

Nacktkopf-Ameisenvogel
Gymnocichla nudiceps
Seltener und eher scheuer Ameisenvogel des immergrünen Waldes, von Sekundärwuchs-Dickichten und überwucherten Plantagen in feuchten tropischen Tieflandgebieten. Gewöhnlich paarweise, am oder nahe am Boden, wo er oft Wanderameisen-Schwärme begleitet, um von den Ameisen aufgescheuchte Beute zu fangen. Das Männchen ist schwarz mit weißen Flügelbinden und leuchtend blauer nackter Haut auf dem Scheitel und um die Augen. Das Weibchen ist insgesamt rostbraun mit einem leuchtend blauen nackten Augenring.

Graukopf-Tangare
Eucometis penicillata
Kleiner, seltener Tangare feuchten tropischen Tieflandwaldes, manchmal bei Wanderameisenschwärmen gefunden. Bewohnt typischerweise die unteren bis mittleren Schichten des schattigen Unterholzes, einzeln oder paarweise. Beide Geschlechter sehen sich ähnlich, mit buschigem grauem Kopf, der scharf von der satten gelben Unterseite und den olivgrünen Oberseiten abgesetzt ist. Der Gesang ist ein reiches, quietschendes Trällern, manchmal langgezogen.

Sumpftapaculo
Scytalopus iraiensis
Kleiner, dunkel aschgrauer Tapaculo. Man beachte den ungebänderten dunkelbraunen Steiß. Kommt in sumpfigen Gebieten mit dichten hohen Gräsern und Seggen vor, wo er gewöhnlich teuflisch schwer zu sehen ist. Der Gesang ist eine lange (ca. 30 Sekunden) Wiederholung von „tchek“-Noten.
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