Tonga-Dickkopfschnäpper
Pachycephala jacquinoti
Männchen auffällig, mit leuchtend goldenen Unterteilen und Hals, olivgrünen Flügeln und einem tiefschwarzen Kopf, Brust und Schwanz. Weibchen überwiegend olivgelb mit einer grauen Kappe und einer hellen Kehle. Kommt in Primär- und manchmal Sekundärwäldern vor, meidet aber generell Dörfer und Gärten. Der Gesang besteht aus einer komplexen Mischung aus Pfiffen, die in einem lauten, weit tragenden Peitschenknall enden.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Pachycephala jacquinoti
- Autorität
- Bonaparte, 1850
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Pachycephalidae
- Gattung
- Pachycephala
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Andere Vögel

Orangekronen-Organist
Euphonia saturata
Kleiner finkenähnlicher Vogel, kompakt und kurzschwänzig mit einem kräftigen Schnabel. Männchen hat auffällig orange getönte Unterseite und dunkle Oberseite mit purpurfarbenem Glanz. Der orange-gelbe Scheitel ist ausgedehnt (nicht auf die Stirn beschränkt wie bei vielen anderen Euphonia-Arten). Auch zu beachten ist die Unterseite des Schwanzes, die vollständig dunkel ist. Weibchen sind insgesamt schlicht gelblich-oliv und schwer von anderen Euphonia-Arten zu unterscheiden, besonders von der Dickschabel-Euphonia, werden aber gewöhnlich in Paaren oder kleinen Gruppen mit Männchen gesehen. Häufig in Wäldern, an Waldrändern und Lichtungen im Tiefland und Vorgebirge, oft in eher trockenen Regionen. Kann in gemischten Nahrungssuchverbänden mit anderen Arten wie Grasmücken und Tangaren gefunden werden.

Weißscheitelrötel
Cossypha albicapillus
Ein großer und farbenprächtiger Drosselhäherling mit einer schwarzen Gesichtsmaske, die sich bis zum Kinn fortsetzt. Die Farbe der Krone ist im äußersten Westen des Verbreitungsgebiets reinweiß und anderswo weiß mit schwarzen Markierungen. Ein scheuer Vogel dichter Dickichte, Gärten und Wälder, oft entlang von Flüssen und Bächen. Ähnlich dem Schneekappen-Drosselhäherling, aber größer, gewöhnlich mit schwarzen Markierungen in der weißen Krone und mit einem schwarzen statt orangefarbenen Kinn. Gewöhnlich durch seinen Gesang zu entdecken, eine schnelle und komplexe Mischung aus musikalischen Pfiffen.

Königswitwe
Vidua regia
Eine kleine Witwe mit rötlich-orangefarbenem Schnabel und Beinen. Das brütende Männchen hat gelbbraun-orange Unterseiten und Nacken, eine dunkle Kappe und 17 Zentimeter lange schwarze Schwanzfedern. Das Weibchen und das nicht brütende Männchen haben gestreifte Oberseiten und hell gelbbraune Unterseiten. Brütende Männchen halten Reviere in trockenem Dornbusch, bilden aber nach der Brut Schwärme mit anderen Samenfressern. Die Art imitiert den Gesang des Veilchenohr-Amarants, den sie parasitiert. Unterscheidet sich vom ähnlichen Dominikanerwitwe durch den matteren rosa Schnabel und den stärker gestreiften Kopf der Fadenwitwe bei Weibchen- und Nichtbrutkleidern der Männchen sowie das schwarz-gelbbraune Gefieder des brütenden Männchens.
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