Chihuahua-Wiesenstärling

Sturnella lilianae

Ein stattlicher Graslandvogel, der vom südwestlichen US-amerikanischen bis ins zentrale mexikanische Gebiet vorkommt. Er wurde lange als Unterart des weit verbreiteten Wiesenstärlings (Eastern Meadowlark) betrachtet, doch jüngste Forschungen haben gezeigt, dass er als eigenständige Art behandelt werden sollte. In dem begrenzten Gebiet, wo sich ihre Verbreitungsgebiete treffen, fällt auf, dass der Chihuahuan-Wiesenstärling hellere Flanken und mehr Weiß im Schwanz hat. Die Unterscheidung zwischen dem Chihuahuan-Wiesenstärling und dem Westlichen Wiesenstärling ist eine häufige Bestimmungsherausforderung, da sich ihre Verbreitungsgebiete größtenteils überschneiden. Die Stimme ist oft die sicherste Methode. Der Chihuahuan-Wiesenstärling hat einen einfacheren, weniger glucksenden Gesang, und sein typischer Ruf ist ein scharfes „zit“ (nicht ein tiefes „chuck“). Stille Vögel können identifiziert werden, wenn der Schwanz gut sichtbar ist. Die äußeren vier Schwanzfedern des Chihuahuan-Wiesenstärlings sind fast vollständig weiß, während das Weiß im Schwanz des Westlichen Wiesenstärlings größtenteils auf die äußeren drei Federn beschränkt ist. Auch die Wange des Chihuahuan-Wiesenstärlings ist tendenziell blasser, obwohl dies nicht immer ein verlässliches Merkmal ist. Bevorzugt hohe, ungestörte Graslandgebiete, oft mit vereinzelten Eichen. Er sucht Nahrung am Boden, wo er normalerweise gut versteckt bleibt, und sitzt manchmal auf exponierten Sitzwarten, besonders wenn er singt.

Taxonomie

The Chihuahuan meadowlark was formally described in 1930 by the American ornithologist Harry C. Oberholser as a subspecies of the eastern meadowlark based on a holotype that had been collected in the Huachuca Mountains of Arizona. Oberholser proposed the trinomial name Sturnella magna lilianae. The epithet lilianae was chosen to honor Lilian Hanna Baldwin (wife of ornithologist Samuel Prentiss Baldwin), as she had presented the Cleveland Museum of Natural History with the collection of birds that included the type of the new subspecies. It is now treated as a separate species based on the significant morphological, vocal and genomic differences between the Chihuahuan meadowlark and the other subspecies of the eastern meadowlark.<p>Two subspecies are recognised:

Wissenschaftlicher Name
Sturnella lilianae
Autorität
Oberholser, 1930
Ordnung
Passeriformes
Familie
Icteridae
Gattung
Sturnella

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Townsend-Einsiedlerdrossel

Townsend-Einsiedlerdrossel

Myadestes townsendi

Schlanker Singvogel, etwas kleiner als ein Rotkehlchen und viel schlanker. Insgesamt schlicht mittelgrau mit kurzem Schnabel, eher langem Schwanz, weißem Augenring und gelbbraunen Flecken in den Flügeln. Auffällig sind die aufrechte Haltung und der weiße Augenring. In der Brutzeit in höheren Lagen zu finden. Zieht im Winter in die Tiefländer. Liebt Wacholder. Der Gesang ist komplex; der Ruf ist eine einzelne, klingende, glockenartige Note.

Zweifarbenhabicht

Zweifarbenhabicht

Astur bicolor

Ein weit verbreiteter, aber seltener Waldhabicht des tropischen Amerikas. Altvögel sind meist grau, dunkler an Scheitel und Oberseite, mit zwei hellen Schwanzbinden und rotbraunen Schenkeln, die oft verdeckt sind. Der Bauch ist rotbraun getönt und im südlichen Teil seines Verbreitungsgebiets schwach gebändert. Jungvögel ähneln bemerkenswert einem Waldfalken, aber man beachte ihr gelbes Auge und das Fehlen einer dunklen Sichel im Gesicht. Überschneidet sich mit dem ähnlichen Rotschenkelweih in Teilen Südamerikas. Der Zweifarbige Habicht ist größer, hat keinen vertikalen Streifen an der Kehle, bleibt gewöhnlich im Wald und segelt fast nie. Er ernährt sich hauptsächlich von Vögeln und ist im Allgemeinen still und schwer fassbar. Vögel aus Zentral- und Südchile sowie angrenzenden Teilen Argentiniens werden heute als eigene Art, Chilehabicht, betrachtet.

Schwarzkappenmeisenhäherling

Schwarzkappenmeisenhäherling

Sterrhoptilus affinis

Ein ziemlich kleiner Vogel des Tiefland- und Vorgebirgswaldes und seiner Ränder; endemisch auf Luzon, obwohl von einigen Taxonomien mit dem Visayan-Drossling unter „Schwarzscheitel-Drossling“ zusammengefasst. Hat einen grauen Rücken und Wangen mit feinen hellen Streifen, dunkle Flügel und Schwanz mit weißen äußeren Schwanzfedern, weiße Unterseite, eine blass-rostbraune Kehle und eine schwarze Krone. Beachte den schlanken schwarzen Schnabel. Schließt sich oft gemischten Artenschwärmen an und hängt manchmal kopfüber bei der Nahrungssuche. Ähnelt etwas dem Grünrücken-Dickschnabel, besonders von unten, ist aber kleiner, mit einer blass-rostbraunen Kehle und einer schwarzen Krone. Der Ruf beinhaltet ein mittelhohes „poo piuu!“, wobei die zweite Note abfallend ist.

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