Weißbrust-Alethe
Chamaetylas fuelleborni
6. Großer, gedrungener Rotkehlchen-Verwandter mit rotbraunem Rücken, dunklem Gesicht und leuchtend weißer Unterseite. Findet sich im Unterholz des Waldes: ausschließlich Bergwald im nördlichen Teil des Verbreitungsgebiets, aber im Süden bis auf Meereshöhe. Extrem scheu und schwer fassbar. Am ehesten durch den Ruf zu erkennen: eine langsame Reihe klagender, vibrierender Pfeifen.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Chamaetylas fuelleborni
- Autorität
- (Reichenow, 1900)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Fliegenschnäpper (Muscicapidae)
- Gattung
- Chamaetylas
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Marmorschreieule
Ketupa nipalensis
Immense und imposante Eule dichter feuchter Tiefland- und Hügelwälder. Der silbergraue Erwachsene ist majestätisch, mit einem großen gelben Schnabel, schwarzen Augen und geschwungenen seitwärts gerichteten „Hörnern“. Jungvogel ist viel blasser, fast weiß, mit kürzeren Federn. Gibt tiefe, hallende Rufe von sich. Hauptsächlich nachtaktiv, jagt aber gelegentlich auch tagsüber; erbeutet Beute bis zur Größe kleiner Hirsche.

Bedford-Paradiesschnäpper
Terpsiphone bedfordi
Eine ungewöhnliche Paradiesschnäpperart, insgesamt schiefergrau mit einem leicht dunkleren Kopf. Männchen haben leicht verlängerte mittlere Schwanzfedern. Beide Geschlechter haben einen blauen Schnabel und einen Ring um das Auge. Ein wenig bekannter Vogel, der in feuchtem Wald in unteren mittleren Höhenlagen entlang der Westseite des Albertin-Rifts vorkommt. Ähnlich in der Form wie andere Paradiesschnäpper, aber leicht durch die graue Unterseite zu unterscheiden. Erinnert an Dunkel- und Blauhauben-Fliegenschnäpper, ist aber größer und weniger gehaubt, mit aufrechterer Haltung. Der Ruf ist eine Serie von reißenden „shreet“-Noten, und der Gesang ist eine schnelle, sprudelnde Serie von „twee“-Noten.

Schwarzameisenwürger
Thamnophilus nigriceps
Mittelgroßer Ameisenwürger, der im Unterholz des Tieflandwaldes und am Waldrand zu finden ist, besonders in dichten Dickichten. Das Männchen ist ganz dunkel glänzend schwarz mit relativ kurzem Schwanz und einem kräftigen, hakenförmigen Schnabel. Das Weibchen ist sehr unverwechselbar: rostbraun oben mit dunklerem schwärzlichem Kopf und Brust, bedeckt mit helleren Streifen, und einem beigebraunen Bauch. Findet sich paarweise, arbeitet sich gewöhnlich durch Lianenverwicklungen oder Dickichte. Achten Sie auf eine beschleunigte Reihe von Gluckslauten.
Beginnen Sie Ihre Vogelbeobachtungsreise
Bestimmen Sie Vögel unterwegs und nutzen Sie den Feldführer bei Ihrer nächsten Beobachtung.