Einfarb-Nektarvogel
Anthreptes simplex
42. Ein mittelgroßer Nektarvogel mit einem ziemlich dicken, leicht abwärts gebogenen Schnabel. Extrem schlicht: hell olivgelb oberseits und heller verwaschen gelb unterseits. Das Männchen hat ein kleines schwarzes „Schild“ auf der Stirn, das dem Weibchen fehlt. Das Weibchen ist leicht von Weibchen des Braunkehl- und Rotkehl-Nektarvogels durch ihr unmarkiertes Gesicht zu unterscheiden. Bewohnt eine Vielzahl von Waldtypen vom Tiefland bis in die Vorgebirge, scheint aber Küstenwälder und Waldränder zu bevorzugen. Sucht Nahrung und bewegt sich aktiv, wie ein Laubsänger, indem es Insekten vom Laub sammelt. Gibt klagende „tseee“- und „tsi“-Rufe von sich.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Anthreptes simplex
- Autorität
- (Müller, S, 1843)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Nectariniidae
- Gattung
- Anthreptes
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Raiatea-Fruchttaube
Ptilinopus chrysogaster
Eine unverwechselbare Taube mit leuchtend silbernem Kopf, Hals und Brust, dunkelgrünen Flügeln, hellgrünem Bauch und einem gelblichen Schimmer auf der Stirn. Der Schnabel ist leuchtend bananengelb. Einzigartig in ihrem Verbreitungsgebiet. Der Ruf ist ein typisches taubenartiges Gurren, beginnend mit „wooo wooo“, gefolgt von Lauten, die einem spöttischen Lachen ähneln.

Westlicher Bartbülbül
Criniger barbatus
Ein großer, kräftiger, relativ farbenfroher Regenwald-Greenbul. Meist olivgrün, mit rötlichem Schwanz und überwiegend grauem Kopf. Die Kehlfedern sind lang und oft aufgeplustert; sie sind im größten Teil des Verbreitungsgebiets sattgelb, in Nigeria jedoch blassgelb. Vorkommend im Unterwuchs und in den mittleren Ebenen von Regenwäldern und Galeriewäldern. Gewöhnlich in kleinen, lauten Gruppen, die sich oft gemischten Schwärmen anschließen. Ähnlich dem Gelbbartbülbül, aber größer, mit aufgeplusterterer Kehle und etwas Grau im Gefieder. Ähnlich dem Rotschwanzbülbül, aber größer und zeigt niemals eine rein weiße Kehle. Etwas ähnlich dem Iktérinbülbül, aber größer und viel dunkler an Brust und Bauch. Der laute und markante Ruf ist ein ansteigendes, zweigeteiltes „truwa-treeeaa“.

Zwerg-Erdzaunkönig
Pnoepyga pusilla
Im Wesentlichen ein winziger brauner Tennisball, der von winzigen Essstäbchen getragen wird. Oben dunkelbraun mit dicht gepackter schwarz-weißer Schuppung an der Unterseite. Erweckt den Eindruck eines schwanzlosen Nagetiers, wenn er sich verstohlen durch dichtes Gebüsch und Laubstreu bewegt. Kann recht ruffreudig und für seine Größe störend laut sein, gibt einzelne, gut verteilte, durchdringende Pfiffe in verschiedenen hohen Tonlagen und gelegentlich eine sich beschleunigende, meist ansteigende schnelle Pfeifreihe von sich. Gibt auch einen scharfen „Chip“-Laut von sich.
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