Iberien-Rötelgrasmücke
Curruca iberiae
Ein kleiner, schlanker Laubsänger mit langem Schwanz. Brutmännchen sind unverwechselbar, mit grauer Oberseite, die mit einer buschigen rotbraunen Kehle und Brust kontrastiert, und einem auffälligen weißen Schnurrbartfleck. Weibchen und Nicht-Brutmännchen ähneln einer verwaschenen Version des Brutmännchens, mit viel weniger Rotbraun unten. Typischerweise in dichten, buschigen Lebensräumen anzutreffen, aber auch in offeneren Wäldern und Savannen. Singt von den Spitzen der Büsche, mit einer ratternden und lauten Notensequenz. Der Ruf ist eine trockene „tek“-Note, die auch in den Gesang integriert ist. Sehr ähnlich dem Moltoni-Laubsänger, am besten durch den Ruf zu unterscheiden (einzelne Noten statt trockener Rasseln); das Brutmännchen ist auch unten reicher rotbraun. Ebenfalls sehr ähnlich dem Östlichen Subalpinen Laubsänger, aber der Ruf ist subtil anders: Der des Westlichen ist etwas rauer, mit nur einer Silbe. Brutmännchen unterscheiden sich visuell vom Östlichen durch mehr Rotbraun am Bauch, ein blasseres Gesicht und einen schmaleren weißen Schnurrbart.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Curruca iberiae
- Autorität
- (Svensson, 2013)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Grasmückenartigen
- Gattung
- Curruca
Verbreitung und Lebensraum
This species prefers tall and dense heterogeneous maquis with sparse tree cover in dry Mediterranean areas, particularly maquis of holm oak (Quercus ilex) and those dominated by strawberry tree (Arbutus) and tree-heath (Erica). It is also frequently found in young cork oak (Quercus suber) forest and in dense but treeless bushy areas. It uses bushy formations dominated by brambles (Rubus fruticosus) along sunny ravines and valley bottoms and prefers the intermediate stages of post-wildfire succession. Breeding occurs from late March to late June and the species is monogamous. The male constructs several ‘cock nests’ but both sexes build the breeding nest which is a deep, robust cup of grasses, thin roots and leaves and lined with finer grasses, rootlets and hair. It is placed in low scrub, bush or a small tree, c. 30–130 cm above the ground. Clutches are three to five eggs. The diet is mostly small insects and their larvae but outside of the breeding season berries and fruits are also taken. The species is a long-distance migrant, wintering in sub-Saharan Africa (Aymí et al. 2015).
- Brutgebiet
- PAL : Iberia, s France, and extreme nw Italy. Also nw Africa from Morocco to Tunisia
- Überwinterungsgebiet
- nw, w AF
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Mäuse-Würgertyrann
Agriornis murinus
Kleiner (und kleinschnäbeliger) Würgertyrann des offenen Landes im südlichen Kegel, erinnert eher an einen Mönchstyrann als an einen Würgertyrann. Man beachte den kleinen Schnabel, dem ein Endhaken fehlt. Brütet in Nordpatagonien und der südlichen Monte-Wüste, sowie in der Sierra de Comenchingones in Zentralargentinien. Verbreitet sich während des australischen Winters nordwärts und hangaufwärts nach Westparaguay und Südostbolivien. Bevorzugt exponierte Sitzwarten in niedriger Vegetation, auf Drähten und in Sträuchern.

Mandschuren-Rohrsänger
Acrocephalus tangorum
Klein, scheu und wenig erforscht, brütet dieser Rohrsänger in den abgelegenen Marschlandgebieten Nordostchinas und Russlands und überwintert in trockeneren, grasigeren Lebensräumen in Südostasien. Insgesamt warmbraun mit einem scharf abgegrenzten weißlichen Überaugenstreif und Kehle; der Überaugenstreif reicht weit hinter das Auge, anders als beim Stumpfflügel-Laubsänger. Sehr ähnlich dem außerhalb des Verbreitungsgebiets vorkommenden Feldrohrsänger, aber der Feldrohrsänger zeigt einen dunkel gespitzten Unterschnabel, insgesamt mattere Brauntöne und einen schmutzigeren Überaugenstreif mit einer charakteristischen Verengung direkt vor dem Auge, wonach er verblasst; der Überaugenstreif des Mandschuren-Rohrsängers verbreitert sich stattdessen hinter dem Auge. Der Drosselrohrsänger ist viel größer, mit einem schwächeren Kopfmuster. Der unzusammenhängende, wirre Gesang besteht aus hohen, trillernden Noten und scharfen Klicks und Rasselgeräuschen; angenehmer klingend als der des Drosselrohrsängers.

Ultramarin-Fliegenschnäpper
Ficedula superciliaris
Das leuchtend schöne Männchen glänzt in elektrischem Blau und Schneeweiß. Das Weibchen ist matt graubraun mit blasseren Unterseiten. Leichte regionale Variation: „Westliche“ Männchen haben eine kurze weiße Augenbraue und „östliche“ Weibchen einen schwachen rostfarbenen Fleck auf der Stirn. Das Männchen kann mit dem Himalaya-Blauschwanz verwechselt werden, dem aber Orange fehlt. Das Weibchen ähnelt Weibchen des Schieferblauen und Kleinen Trauerfliegenschnäppers, hat aber keine rötlichen Töne am Schwanz. Brütet in Hügel- und Berglaub- und Kiefernwäldern; steigt im Winter in tiefere Vorgebirge ab. Selten gehörter Gesang ist eine komplexe Serie von Pfeifen und Schwätzen; häufiger zu hören ist der Ruf, ein trockenes trillerndes Schwätzen, manchmal von einem kurzen Pfeifen eingeleitet.
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