Graukappentyrann
Zimmerius vilissimus
Kleiner, unscheinbarer Tyrannen-Zwergschnäpper, der in den Hochländern Südmexikos, Guatemalas und des westlichen El Salvadors vorkommt. Ziemlich unauffällig; meist einzeln oder paarweise in mittleren bis oberen Schichten von Wäldern, Plantagen und Sekundärwald zu finden. Sitzt typischerweise ziemlich horizontal mit leicht aufgestelltem Schwanz. Ernährt sich hauptsächlich von Beeren. Auffällig sind die weißliche Augenbraue, der kleine Schnabel und die schlicht aussehenden Flügel mit sehr dünnen gelblichen Federkanten.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Zimmerius vilissimus
- Autorität
- (Sclater, PL & Salvin, 1859)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Tyrannidae
- Gattung
- Zimmerius
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Vertical migration
Schutzstatus
- Bestandstrend
- declining
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Gefleckte Nachtigall-Drossel
Catharus maculatus
Kleiner, attraktiv gemusterter Drossel aus tropischem und subtropischem immergrünem Wald in Vorgebirgen und Subtropen. Gewöhnlich scheu und viel öfter gehört als gesehen. Ernährt sich hauptsächlich am Boden, aber auch in fruchttragenden Büschen und Bäumen. Singt von niedrigen bis mittleren Sitzwarten. Gefieder unverwechselbar: schwarzer Kopf, kontrastierender oranger Augenring, Schnabel und Beine, und gelbe Unterseite mit dunkler Sprenkelung. Gesang unverwechselbar: langsame, flötende, gepfiffene Phrasen, in einer variierten Serie vorgetragen. Kommt an beiden Hängen der Anden von Westvenezuela bis Nordargentinien vor. Ähnlich der Gelbkehl-Nachtigallendrossel, aber keine Verbreitungsüberlappung.

Scharlachrücken-Mistelfresser
Dicaeum cruentatum
26. Einer von vielen Mistelfressern, bei denen das Männchen leuchtend gefärbt ist und das Weibchen überwiegend braun. Das adulte Männchen ist von unten schwarz-weiß, aber oberseits leuchtend rot von der Krone bis zum Bürzel. Das Weibchen ist zwar größtenteils matt, kann aber von anderen Mistelfressern durch ihren leuchtend roten Bürzel unterschieden werden, der oft beim Rüttelflug und bei der Nahrungssuche sichtbar ist. Dem Jungvogel fehlt der rote Bürzel, aber er hat eine weiße Kehle und ist oberseits viel dunkler braun als der ähnliche Einfarb-Mistelfresser. Eine Tieflandart, oft in Gärten mit blühenden und fruchttragenden Pflanzen, insbesondere Misteln, zu finden. Oft durch seine metallischen Tickrufe zu entdecken.

Weißspitzenquetzal
Pharomachrus fulgidus
Eleganter großer Trogon mit schwarzem, unten weiß gespitztem Schwanz und ohne Haube. Hat goldgetönte grüne Oberseite und Brust und einen leuchtend roten Bauch; der Schnabel ist gelb. Das Weibchen hat einen grauen Schnabel, eine grau-braune Unterbrust und einen weiß gebänderten Unterschwanz mit weißen Spitzen. Keine Überlappung mit anderen Quetzal-Arten und größer als andere Trogone im Verbreitungsgebiet. Ziemlich häufig in hohen, reifen Nebelwäldern, oft allein oder in Paaren, aber manchmal in Gruppen an fruchttragenden Bäumen. Sitzt in mittleren bis hohen Ebenen des Waldes. Der Gesang ist eine laute und melancholische Serie von „WHOOOou hoo hoou“; der Ruf ähnelt dem des Bindenwald-Falken.
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