Gelbsteißgirlitz

Crithagra xanthopygia

6. Ein sehr schlichter graubrauner Samenfink mit weißer Kehle und gelbem Bürzel, der im Flug auffällig ist. Lokal in Savannen, Waldland und Kulturland zu finden, gewöhnlich in kleinen Schwärmen. Ähnlich dem Reichenow-Samenfink, hat aber eine schwächere Gesichtszeichnung und gewöhnlich weniger Streifung an der Unterseite. Vom Weißbürzel-Samenfink durch den gelben Bürzel und die weißere Kehle zu unterscheiden. Auch ähnlich dem Gelbkehl- und Salvadori-Girlitz, aber durch die weiße statt gelbe Kehle abzugrenzen. Der Gesang ist ein konstanter Strom musikalischer Pfiffe und Triller.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Crithagra xanthopygia
Autorität
(Rüppell, 1840)
Ordnung
Passeriformes
Familie
Fringillidae
Gattung
Crithagra

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Resident species

Schutzstatus

Bestandstrend
stable

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Rodrigues-Rohrsänger

Rodrigues-Rohrsänger

Acrocephalus rodericanus

Ein mittelgroßer gelblich-olivfarbener Vogel mit einem langen Schwanz, der oft auf- und abgewippt wird. Endemisch auf der abgelegenen Insel Rodrigues. Kommt in Sekundärwäldern, Buschland und Plantagen vor. Sucht Nahrung sowohl im Unterholz als auch im Kronendach. Der fröhliche Gesang ist eine schnelle Reihe mehrerer musikalischer Trillernoten in einem Auf-und-Ab-Muster. Die Rufe umfassen „chek“-Noten und rasselnde Scheltlaute. Es gibt keine anderen Laubsänger oder anderweitig ähnliche Arten auf Rodrigues, daher ist die Identifizierung einfach.

Grauschopf-Fink

Grauschopf-Fink

Lophospingus griseocristatus

Kleiner, meist bodenbewohnender finkenähnlicher Tangar trockener intermontaner Täler von Zentralbolivien bis NW-Argentinien. Einfarbig graues Gefieder und aufrechte Haube sind charakteristisch. Bevorzugt offenes Dornbuschland, besonders gemischt mit Kakteen. Der Jungvogel ähnelt dem Jungvogel und Weibchen des Schwarzhaubenfinks, aber der Überaugenstreif ist viel schmaler.

Weißflügel-Uferwipper

Weißflügel-Uferwipper

Cinclodes atacamensis

Ungewöhnlich bis ziemlich häufig im Hoch-Anden, wo er normalerweise von ähnlichen, aber kleineren Weißflügel-Zaunkönigen zahlenmäßig übertroffen wird. Bevorzugt Bäche und Moore mit fließendem Wasser sowie Seeufer. Im Allgemeinen weniger zutraulich als Weißflügel-Zaunkönige. Von Weißflügel-Zaunkönigen durch einen helleren, rostigeren Rücken und kontrastreichere weiße Markierungen mit breiterem Flügelstreifen und großen weißen Schwanzspitzen im Gegensatz zu kleineren buff-farbenen Schwanzspitzen bei Weißflügel-Zaunkönigen zu unterscheiden. Stimme auch ganz anders.

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