Gouldnektarvogel
Aethopyga gouldiae
Das juwelenartige Männchen ist leuchtend scharlachrot mit blauem Schwanz und gelber Unterseite. Das Weibchen ist matter, mit olivfarbener Oberseite, gelber Unterseite und einem gräulichen Kopf. Man beachte auch ihren blassen Bürzel, der am leichtesten beim Rüttelflug zu sehen ist. Sucht aktiv Nahrung, oft in blühenden Bäumen versammelnd. Eine Art der Hügel- und Gebirgswälder und Waldränder, brütet bis zu 4250 Metern Höhe. Rufe umfassen ein hohes, dünnes „tzeeee“ und ein scharfes „tzit“.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Aethopyga gouldiae
- Autorität
- (Vigors, 1831)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Nectariniidae
- Gattung
- Aethopyga
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

São-Tomé-Brillenvogel
Zosterops feae
Kleiner, aktiver, meist matt olivgrüner und grauer laubsängerähnlicher Vogel mit gelblicher Kehle und einem weißen Augenring, der bei guter Sicht auffällig ist. Endemisch auf São Tomé, wo kleine Gruppen sich regelmäßig gemischten Schwärmen anschließen. Ein ziemlich häufiger Bewohner im Kronendach und den mittleren Schichten von Primär- und Sekundärwald sowie hohen Bäumen in Wäldern, am häufigsten zwischen 400 und 1600 Metern Höhe. Rufe umfassen ein trockenes, schilfartiges Trillern mit einigen eingestreuten musikalischen Noten. Der São-Tomé-Brillenvogel kann sich denselben Schwärmen wie der Schwarzkappen-Speirops anschließen, der etwas größer ist und eine dunkle Kappe hat.

Blauparadiesvogel
Paradisornis rudolphi
Ein großer Vogel der mittelmontanen Wälder im östlichen Neuguinea. Schwarzer Kopf und Rücken, leuchtend blaue Flügel und Schwanz, weißer Schnabel und geteilter Augenring. Das Männchen hat außerdem rötliche und blaue Schmuckfedern und 2 lange, schwarze Schwanzspieße. Das Männchen zeigt ein bemerkenswertes Balzverhalten, bei dem es kopfüber von einer niedrigen Warte hängt. Das Weibchen ist unterseits bräunlich mit leichter Bänderung. Beide Geschlechter sind unverkennbar. Das Männchen gibt von einer hohen Warte aus einen weittragenden, ansteigenden „where?!“-Ruf von sich, der in Intervallen wiederholt wird.

Rußkappen-Faulvogel
Bucco noanamae
20. Hübscher Faulvogel, endemisch in den Tiefebenen des nordwestlichen Kolumbiens. Auffällig sind der stattliche Schnabel und das breite schwarze Brustband. Brauner Rücken und dunkle Flecken auf der Brust unterscheiden ihn von anderen ähnlichen Faulvögeln im Verbreitungsgebiet. Bewohnt feuchte Wälder und Mangroven, wagt sich gelegentlich in lichtere Wälder und sitzt auf niedrigen bis mittleren Höhen. Der Gesang ist eine lange Serie, die sehr schnell beginnt und dann zu einem gleichmäßigen Rhythmus übergeht: „do-wit, do-wit, do-wit…“
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