Sibirienschwalbe
Delichon lagopodum
Charakteristische kleine Schwalbe mit blauschwarzer Oberseite, einem sehr großen weißen Bürzelfleck und schneeweißer Unterseite. Jungvogel im Spätsommer und Herbst ist oberseits matter und unterseits schmutziger als der Altvogel. Sehr ähnlich der Asiatischen Mehlschwalbe, aber beachte den weißen Bürzelfleck, der sich weiter den Rücken hinauf erstreckt, die helleren weißen Unterseiten und die etwas größere Größe. Vergleiche auch mit anderen Schwalben und dem Mauersegler; beachte den relativ flach gegabelten und schwanzspießlosen Schwanz, den flatternden Flug und die sauberen weißen Unterseiten. Im Westen des Verbreitungsgebiets überschneidet sich mit der sehr ähnlichen Westlichen Mehlschwalbe (früher als eine Art behandelt); beachte den deutlich größeren Bürzelfleck der vorliegenden Art. Brütet kolonial, baut häufig Lehmnester unter den Dachtraufen von Gebäuden; sucht Nahrung über verschiedenen offenen und halboffenen Habitaten, insbesondere Gewässern und angrenzenden Feldern. Gibt einen weichen, sprudelnden Triller von sich.
Bestimmung
Distinctive small swallow with blue-black upperparts, a very large white rump patch, and snow-white underparts. Juvenile in late summer and autumn is duller above and dingier below than adult. Very similar to Asian House-Martin, but note white rump patch extending further up back, brighter white underparts, and slightly larger size. Compare also with other swallows and House Swift; note the relatively shallowly forked and streamerless tail, fluttery flight, and clean white underparts. In west of range, overlaps with very similar Western House-Martin (formerly treated as one species); note present species’ significantly larger rump patch. Breeds colonially, frequently building mud nests under the eaves of buildings; forages over varied open and semi-open habitats, especially water bodies and adjacent fields. Gives a soft burbling trill.
Taxonomie
The Siberian house martin was formally described in 1811 by the German naturalist Peter Simon Pallas under the binomial name Hirundo lagopoda. He specified the locality as Dauria, a mountainous region to the east of Lake Baikal in Russia. The specific epithet combines the Ancient Greek lagōs meaning "hare" with pous, podos meaning foot. The Siberian house martin is now placed in the genus Delichon. This martin was formerly considered to be a subspecies of the common house martin but was promoted to species status based on morphological and vocal differences. The species is monotypic: no subspecies are recognised.
- Wissenschaftlicher Name
- Delichon lagopodum
- Autorität
- (Pallas, 1811)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Schwalben (Hirundinidae)
- Gattung
- Delichon
Verbreitung und Lebensraum
Breeding range: PAL : e Asia. Non-breeding range: to se Asia.
- Brutgebiet
- PAL : e Asia
- Überwinterungsgebiet
- to se Asia
- Zugverhalten
- Vollzieher
Verhalten
Zugverhalten: Vollzieher.
Schutzstatus
Bestandstrend: rückläufig.
- Bestandstrend
- rückläufig
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Glanztrogon
Pharomachrus fulgidus
Eleganter großer Trogon mit schwarzem, unten weiß gespitztem Schwanz und ohne Haube. Hat goldgetönte grüne Oberseite und Brust und einen leuchtend roten Bauch; der Schnabel ist gelb. Das Weibchen hat einen grauen Schnabel, eine grau-braune Unterbrust und einen weiß gebänderten Unterschwanz mit weißen Spitzen. Keine Überlappung mit anderen Quetzal-Arten und größer als andere Trogone im Verbreitungsgebiet. Ziemlich häufig in hohen, reifen Nebelwäldern, oft allein oder in Paaren, aber manchmal in Gruppen an fruchttragenden Bäumen. Sitzt in mittleren bis hohen Ebenen des Waldes. Der Gesang ist eine laute und melancholische Serie von „WHOOOou hoo hoou“; der Ruf ähnelt dem des Bindenwald-Falken.

Weißbauchorganist
Euphonia minuta
Winziger, im Allgemeinen seltener Fink feuchter immergrüner Wälder und Waldränder im tropischen Tiefland. Meist paarweise, gesellt sich bereitwillig zu anderen Tangaren, besonders bei der Nahrungssuche an Misteln. Männchen haben einen schwarzen Kopf und Kehle mit gelbem Stirnfleck und weißen Unterschwanzdecken (Unterschwanzdecken gelb bei Busch-Tangaren im selben Verbreitungsgebiet). Die gelbe Brust ist satter, goldener gelb als bei der Busch-Tangare. Weibchen eher unscheinbar, aber unverwechselbar: blassgraue Kehle kontrastiert mit matter gelblicher Brust und die Unterschwanzdecken sind weiß wie beim Männchen.

Gelbbrauen-Ameisenschnäpper
Hypocnemis hypoxantha
Ziemlich kleiner Ameisenvogel mit disjunkter Verbreitung. Männchen haben ein gelbes Gesicht und eine gelbe Unterseite mit schwarzem Scheitel, Augenstreif und Streifen auf der Brust. Weibchen haben einen gelb gestreiften Scheitel. Die südöstliche Unterart hat ockerfarbene untere Unterseiten. Der Gesang ist eine abfallende und langsamer werdende Reihe flötender Noten, die am Ende rauer werden. Gefunden im Unterholz feuchter Wälder, oft in Übergangswäldern oder auf kargen Böden. Begleitet selten gemischte Artenverbände. Die ähnlichen Spix- und Peru-Ameisenvögel haben weiße Brüste, und der Gesang des Peru-Ameisenvogels ist etwas langsamer.
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