Rotschwanzweber
Histurgops ruficauda
Ein großer, ungewöhnlicher und unverwechselbarer Webervogel mit geschupptem Gefieder, rostbraunem Schwanz und Flügelplatten, einer weiß gesäumten Schulter und hellen Augen. Er kommt in mäßig feuchter Savanne und Waldland in mittleren Höhenlagen vor, oft in kleinen Schwärmen. Nistet in Kolonien. Ähnlich in Form und Größe dem Rotkopfbüffelweber, aber durch viele Details, wie das Fehlen eines roten Schnabels, zu unterscheiden. Die Rufe sind harsche nasale „skeeya“- und „krrrra“-Noten, manchmal zu einer Serie aneinandergereiht.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Histurgops ruficauda
- Autorität
- Reichenow, 1887
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Webersperlinge (Ploceidae)
- Gattung
- Histurgops
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Rotrücken-Sperlingsweber
Plocepasser rufoscapulatus
Großer und markanter Webervogel. Beachte den hellen Schnabel, das markante Kopfmuster, den rostbraunen Rücken und die weißen Flügelbinden. Kommt lokal in Miombo-Laubwäldern vor. Ruhiger und unauffälliger Vogel, der am Boden Nahrung sucht, aber oft in Bäumen sitzt. Die häufigste Lautäußerung ist ein lockerer, metallischer Triller. Ähnelt etwas dem Weißbrauen-Sperlingsweber, ist aber leicht durch den hellen Schnabel, das gestreifte Kopfmuster und den rostbraunen Rücken zu unterscheiden.

Bartdrossling
Malacopteron magnirostre
Matter graubrauner Timalie mit weißem Bauch. Der namensgebende Schnurrbart ist oft schwach und schwer zu erkennen. Der Rußkappen-Timalie ist extrem ähnlich, hat aber eine dunklere braune Kappe, einen dunkleren Schwanz und überhaupt keinen Schnurrbart. In Tiefland- und Hügelwäldern zu finden. Sucht Nahrung in mittleren und unteren Höhen, klettert in kleinen bis mittelgroßen Schwärmen auf Ästen und Stämmen umher, manchmal mit anderen Arten. Singt eine gepfiffene Reihe absteigender Noten; Paare beteiligen sich oft an Duetten. Rufe umfassen leise „chips“ und raue Noten.

Augen-Zwergspecht
Picumnus dorbignyanus
Grauer, gefleckter Zwergspecht der mittleren Höhenlagen. Oberseits dunkelgrau und unterseits weiß, mit ausgedehnten schwarzen Flecken vom Kopf bis zum Bauch; Männchen haben einen scharlachroten Stirnfleck. Findet sich in höheren Höhenlagen als die meisten anderen Zwergspechte in seinem Verbreitungsgebiet; grauer, mit viel ausgedehnteren schwarzen Flecken als der helle Feinbinden-Zwergspecht. Sucht einzeln oder paarweise in der mittleren Baumschicht feuchter Bergwälder, gelegentlich schließt er sich gemischten Artenverbänden an. Sein Gesang ist eine sehr hohe, absteigende Serie scharfer, metallischer Noten.
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