Großer Gelbfink

Sicalis auriventris

28. Ziemlich häufig in den Anden Zentralchiles und dem angrenzenden Argentinien; leicht an Skigebieten, in Dörfern, auf Mooren sowie an steinigen und grasbewachsenen Hängen zu sehen. Oft in Schwärmen, vergesellschaftet sich leicht mit anderen samenfressenden Vögeln. Ernährt sich hauptsächlich am Boden, singt aber von auffälligen Sitzwarten wie einem Felsen oder Gebäude. Nicht wesentlich größer als andere Gelbfinken, aber in den meisten Teilen des Verbreitungsgebiets keine ähnliche Art. Kann im Winter lokal mit dem Grünlichen Gelbfink (Greenish Yellow-Finch) überlappen, der kürzere Flügel und einen kürzeren Schnabel hat, und dessen Männchen nie so leuchtend golden ist wie der Große Gelbfink (Greater Yellow-Finch).

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Sicalis auriventris
Autorität
Philippi & Landbeck, 1864
Ordnung
Passeriformes
Familie
Thraupidae
Gattung
Sicalis

Verbreitung und Lebensraum

Zugverhalten
Complete migrants

Schutzstatus

Bestandstrend
stable

Fotos

Verbreitung

Vogelrufe

Andere Vögel

Zeinada-Taube

Zeinada-Taube

Zenaida aurita

10. Eine lokal vorkommende und oft eher scheue Taube offener Küstenlebensräume, wie Stranddünen mit Wüstenbuschwerk, überwachsenen Feldern und Stadträndern. Sie ähnelt der weit verbreiteten Trauertaube Nordamerikas, ist aber etwas gedrungener, mit einem kürzeren und quadratischen Schwanz. Sie sucht Nahrung am Boden, wird aber am häufigsten im Flug gesehen, der schnell und direkt ist, meist eher niedrig über den Baumwipfeln. Das beste Feldkennzeichen ist die weiße Hinterkante des inneren Flügelbereichs, die im Flug meist recht deutlich ist.

Goldringtangare

Goldringtangare

Bangsia aureocincta

Ein wunderschöner Tangare, dessen Vorkommen auf die westlichen Anden Kolumbiens beschränkt ist. Er ist aufgrund seines einzigartigen Gefieders und seiner Seltenheit einer der begehrtesten endemischen Vögel des Landes. Eine gelbe Kopfsichel, ein Bartstreif und ein Brustfleck heben sich auffällig von seinem ansonsten schwarzen, olivfarbenen und blauen Farbmuster ab. Weibchen und Jungvögel sind matter gefärbt als erwachsene Männchen. Er bewohnt feuchten Nebelwald und schließt sich manchmal gemischten Artenschwärmen an. Oft sitzt er auf einem exponierten Ast und gibt wiederholt eine Serie scharfer Noten von sich, die ansteigen und dann abfallen.

Bergstelze

Bergstelze

Motacilla clara

Eleganter, langschwänziger Vogel mit grauem Rücken, heller Unterseite und einem schwarzen Brustband. Der weiße äußere Schwanz ist im Flug auffällig. Entlang von Bächen zu finden, hauptsächlich in Bergwäldern. Sucht Nahrung gehend am Boden, dabei ständig mit dem Schwanz wippend. Ruf ist ein summendes „tseeet“. Der Gesang ist ein komplexes und schönes Durcheinander aus hohen Tönen und Trillern. Ähnlich der Kapstelze, hat aber eine graue statt braune Oberseite und mehr Weiß in Flügeln und Schwanz. Auch ähnlich der Gebirgsstelze, aber ohne Gelb an der Unterseite.

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