Strohschwanzwitwe
Vidua fischeri
Ein Nestparasit, der seine Eier in die Nester von Purpur-Granatastrilden legt. Wie bei anderen Witwenfinken sind brütende Männchen spektakulär, während nicht-brütende Männchen und Weibchen unscheinbar sind. Brütende Männchen sind größtenteils schwarz, mit goldgelbbrauner Färbung auf der Kappe, dem Bauch und den verlängerten zentralen Schwanzfedern. Nicht-brütende Männchen und Weibchen haben einen bräunlichen Rücken, einen goldgelbbraunen Kopf und einen roten Schnabel. Gefunden in eher trockener Savanne und Kulturland. Nicht-brütende Männchen und Weibchen können an ihrem roten Schnabel und ihrem fast ungemusterten, einfarbig gelbbraunen Kopf identifiziert werden. Nicht sehr ruffreudig, imitiert aber den Purpur-Granatastrild und gibt ein schnelles Durcheinander hoher Pfeiftöne von sich.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Vidua fischeri
- Autorität
- (Reichenow, 1882)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Witwen
- Gattung
- Vidua
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Blasser Brillenvogel
Zosterops flavilateralis
Ein kleiner, spitzschnäbeliger, laubsängerähnlicher Vogel. Man beachte die gelbe Unterseite und die schmalen weißen „Brillen“ um die Augen. Kommt in trockener Dornensavanne, Waldland und Buschland vor. Gewöhnlich in hyperaktiven Schwärmen und schließt sich oft gemischten Schwärmen an. Sehr ähnlich dem Afrikanischen Gelbbrillenvogel (Zosterops senegalensis), zeigt aber weniger Gelb über dem Schnabel, wirkt insgesamt verwaschener und bevorzugt trockenere Habitate. Der häufigste Ruf ist ein hohes, ansteigendes Rasseln. Der Gesang ist eine leise, schwatzhafte Abfolge von „chew“-Noten.

Sumba-Mistelfresser
Dicaeum wilhelminae
Kleiner und gedrungener Waldbewohner, der im Blätterdach wie ein großes, aktives Insekt umherhüpft und schwirrt. Man beachte den irisierenden dunkelblauen Rücken des Männchens, die leuchtend rote Brust und die schwarze Linie, die sich über den weißen Bauch erstreckt. Wie bei vielen anderen Mistelfressern ist das Weibchen wesentlich unauffälliger, wobei ein roter Bürzel der einzige helle Farbfleck in ihrem sonst graubraunen Gefieder ist. Endemisch auf Sumba, wo er in bewaldeten Lebensräumen auf der ganzen Insel vorkommt. Gibt eine kurze, abfallende Pfeifreihe sowie durchdringende, hohe Töne von sich.

Riesenblässhuhn
Fulica gigantea
Ein markantes riesiges Blässhuhn von Seen und Mooren in den hohen Anden. Oft an Ufern stehend oder auf großen, mit Pflanzenmaterial bedeckten Nesthügeln zu sehen. Man beachte den farbenprächtigen Schnabel, die langen roten Beine und die riesigen Füße. Eine verlängerte Brutzeit bedeutet, dass alle Brutstadien und Jungtiere zusammen gesehen werden können, von kleinen, flaumigen schwarzen Küken bis zu ausgewachsenen Jungvögeln, die hellgräulich mit einem frostig weißlichen Kopf und Hals sind. Oft ziemlich aggressiv. Laute gluckende und schnurrende Gesänge tragen weit und werden häufig geäußert.
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