Weißbrust-Timalie
Pellorneum rostratum
Ziemlich unscheinbar ist dieser kleine Waldvogel oberseits braun und unterseits weiß. Er sucht Nahrung am Boden in feuchten Tieflandgebieten, insbesondere in der Nähe von Flüssen und in Küstenmangroven. Bewegt sich typischerweise paarweise. Ähnlich im Aussehen dem Rostbraunen Drossling, ist aber matter, grauer und spezialisierter in seinen Habitatpräferenzen. Der Gesang ist ein hohes, schnippisches „wee-wee-ti!“.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Pellorneum rostratum
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Felsen Sylvia (Pellorneidae)
- Gattung
- Pellorneum
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Gelbbrust-Walddrossling
Stiphrornis mabirae
Ein kurzschwänziger Unterwuchs-Rotkehlchen mit leuchtend gelb-orangefarbener Kehle. Zeigt auch einen dunkelgrünen Rücken, gelbbraunen Bauch und einen weißen Fleck vor dem Auge. Am häufigsten durch seinen Gesang zu erkennen: ein Duett, bei dem das Männchen hochfrequente Pfiffe von sich gibt und das Weibchen ein begleitendes Gezwitscher macht. Ähnlich dem Orangebrust-Waldrotkehlchen (potenziell sehr begrenzte Überschneidung im Verbreitungsgebiet), aber die Unterseite ist ausgedehnter gelblich-orange. Ansonsten am ehesten mit dem Tiefland-Akalat zu verwechseln, aber immer durch den weißen Fleck vor dem Auge, sowie den dunkelgrünen statt rotbraunen Rücken und den gelbbraunen statt weißen Bauch zu unterscheiden.

Horn-Sonnennymphe
Heliactin bilophus
Atemberaubender Kolibri mit kurzem, geradem Schnabel. Männchen haben eine dunkelblaue Krone mit roten, blauen und goldenen Federbüschel-„Hörnern“ an der Seite. Ansonsten größtenteils metallisch grün oben und weiß unten mit schwarzer Kehle. Weibchen haben eine grüne Kappe und keine Hörner. Kommt in Flussuferbereichen und offenen Savannengrasländern vor; kann sich in angrenzende vom Menschen veränderte Lebensräume wagen.

Amazonasammerling
Myrmotherula multostriata
Kleiner gestreifter Ameisenfänger von Uferlebensräumen. Männchen sind weiß mit schwarzer Streifung; Weibchen sind ähnlich, aber mit einem ausgedehnten rötlichen Anflug. Der Schwanz ist bei beiden Geschlechtern sehr kurz. Meist in Ufervegetation um stehende oder langsam fließende Gewässer wie Bäche und Seen zu finden, wo er tief in der überhängenden Vegetation über dem Wasser Nahrung sucht. Gibt zwei Hauptgesänge von sich: einen gleichmäßigen, beschleunigenden Triller musikalischer Noten und eine langsame auf- und absteigende Reihe gepfiffener Noten. Letzterer ist einer der charakteristischsten Vogelrufe an Altwassern im Amazonasgebiet.
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