Goldbürzelorganist
Chlorophonia cyanocephala
Ein kleiner finkenartiger Vogel, kompakt und kurzschwänzig. Im Allgemeinen gelb unten und dunkelblau-schwarz oben mit kräftigem, kurzem Schnabel. Beide Geschlechter des Goldbürzel-Organisten sind in ihrem Verbreitungsgebiet markant. Das Männchen hat einen himmelblauen Scheitel und Nacken, eine dunkle Kehle und einen orange-gelben Bauch. Weibchen sind insgesamt matter olivgelb, besitzen aber immer noch den charakteristischen blauen Scheitel und Nacken. Er frequentiert offene Waldhabitate, Ränder und Gärten. Kann gemischte Nahrungsschwärme mit anderen Arten wie Grasmücken und Tangaren bilden.
Taxonomie
- Wissenschaftlicher Name
- Chlorophonia cyanocephala
- Autorität
- (Vieillot, 1819)
- Ordnung
- Passeriformes
- Familie
- Fringillidae
- Gattung
- Chlorophonia
Verbreitung und Lebensraum
- Zugverhalten
- Resident species
Schutzstatus
- Bestandstrend
- stable
Fotos
Verbreitung
Vogelrufe
Andere Vögel

Grauglanzstar
Lamprotornis unicolor
Ein ungewöhnlicher schlanker bräunlich-grauer Star mit langem, schmalem Schwanz. Das Auge ist hell, und im frischen Gefieder zeigt sich ein grünlicher Glanz auf Rücken und Schwanz. Ein tansanischer Endemit, der in mäßig feuchter Savanne und Waldland zu finden ist, meist in kleinen Schwärmen, oft am Boden Nahrung suchend. Der Rüppellstar hat ebenfalls einen langen Schwanz, aber der Aschgraue Star ist leicht durch seine graue statt glänzend blauschwarze Farbe zu unterscheiden. Gibt leise miauende, raspelnde und schwatzende Rufe von sich.

Indigokappenkolibri
Saucerottia cyanifrons
Mittelgroßer Kolibri mit begrenztem Verbreitungsgebiet in Zentral-Kolumbien. Markant: ganz grün mit kontrastierender blauer Krone, weißen Beinpuscheln und rötlichem Unterkiefer. Kommt in den mittleren bis oberen Ebenen von Wäldern, Waldrändern und buschigen Gärten von etwa 1.000 bis 2.000 m vor. Besucht Futterhäuschen.

Kongo-Uferschwalbe
Pseudochelidon eurystomina
Rätselhaft und unverwechselbar, diese kompakte, ganz dunkle Schwalbenart hat auffällige rote Augen und einen leuchtend orangeroten Schnabel. Jungvögel sind matter gefärbt. Im trägen Flug wirkt sie großköpfig, kurzschwänzig und dreieckig-geflügelt. Kleine bis große Gruppen suchen hoch über bewaldeten Flüssen, Sümpfen und Küstengestrüpp Nahrung. Die Vögel wandern zwischen zwei Brutgebieten: eines im Küstengebiet Zentralafrikas von Gabun bis Nordangola (August bis Dezember) und ein weiteres weiter landeinwärts, zentriert am Kongo-Fluss im westlichen Zentralteil der Demokratischen Republik Kongo (Januar bis Mai); ihre Gewohnheiten sind jedoch noch wenig erforscht. Die Rufe umfassen ein kratziges Geplapper „skeer-skeer“; große Schwärme können lärmend werden.
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